George Michael (†): Privat war er einsam und ängstlich

Er hasste es, George Michael zu sein: Privat war das Pop-Idol ein Schatten seiner strahlenden Bühnenpersönlichkeit. Sein Ex-Geliebter gibt traurige Details preis

Wenige Monate nach dem überraschenden Tod von Pop-Idol George Michael (†) werden immer neue traurige Details über den Sänger bekannt. Nachdem sich bereits sein Partner Fadi Fawaz öffentlich geäußert hat, gab jetzt auch Michaels Ex-Freund Kenny Goss der britischen Zeitung "The Sun" ein ausführliches Interview und gab Erschreckendes preis.

Immer mehr traurige Details werden bekannt

Goss und Michael waren von 1996 bis 2009 ein Paar und verbrachten die gemeinsame Zeit mit ungesunden Routinen von Fast-Food-Orgien bis Drogenkonsum. Nach dem Aufstehen und gemeinsamen Frühstück, bei dem der Sänger kindgerechte Varianten wie "Coco Pops" bevorzugte, hockten beide stundenlang vor dem Fernseher und aßen Fertigmahlzeiten und Fast Food. Michael soll nach manchen britischen Shows regelrecht süchtig gewesen sein.

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An guten Tagen sei er durch den Garten gewandert und habe die Blumen angeschaut, erzählte Goss der Zeitung. An schlechten Tagen habe er seinen Partner regelrecht aus dem Bett zerren müssen, weil ihn die Depressionen so fest im Griff hatten.

George Michael rauchte Gras und Crack

Einen ähnlich harten Kampf führte der ehemalige "Wham"-Sänger mit den Drogen. "George war ein Pothead", sagt Goss über seinen Ex-Geliebten. Er habe ständig gekifft - ein Umstand, den Michael auch selbst zugab. Doch im Laufe der Jahre gab sich Michael härteren Drogen hin, wurde sogar mit Crack erwischt. Goss erzählte der Sun, er habe die Drogen in der Toilette runtergespült - ein verzweifelter Versuch, die Sucht des Stars zu kontrollieren. 

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Goss selbst kämpfte ebenfalls mit Alkohol- und Drogenmissbrauch. Die Beziehung der beiden war in dieser Hinsicht dysfunktional. 2009 trennte sich das Paar, erst 2011 machte George Michael die Trennung öffentlich. Nach dem Aus blieben er und der Kunst-Sammler aus Dallas, Texas, einander eng verbunden. Das Drogenproblem des Sängers verschlimmerte sich, 2014 ging der Star freiwillig in eine Entzugsklinik. Der Aufenthalt wurde erst nach seinem Tod bekannt. 

Er hasste es, George Michael zu sein

Obwohl er auf der Bühne so viel Glamour versprühte, sei er privat von überwältigender Schüchternheit und voller Ängste gewesen, sagt Goss. Er habe es gehasst, George Michael zu sein, verriet der Ex-Freund im Interview. Aus Schüchternheit und Angst habe der Popstar nie vor Freunden oder Familie gesungen. Stattdessen schloss er sich stundenlang im Badezimmer ein und nahm Bäder, während er schrieb. Wenn die Depression überhand nahm, zog er sich monatelang von seiner Familie zurück. Auch die Liebe seiner Familie und die Verehrung seiner Fans halfen George Michael offenbar nicht über seine Ängste hinweg.Der Sänger starb am Weihnachtstag 2016 im Alter von 53 Jahren.

 

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