Kendall Jenner: Nach Shitstorm: Pepsi zieht umstrittenen Werbespot zurück

Nach den Protesten gegen die neue Kampagne von Pepsi mit Model Kendall Jenner hat der Softdrinkhersteller nun angekündigt, seinen Werbespot zurückzuziehen

Update: Pepsi stoppt kontroversen Clip

Der neue Werbespot von Pepsi, in dem Kendall Jenner als erstes Model seit Cindy Crawford 1992 zu sehen ist, zog schon kurz nach Erscheinen einen heftigen Shitstorm nach sich.

Nach den Protesten hat sich das Unternehmen nun zu Wort gemeldet. In einem Statement, das dem "Daily Beast" vorliegt, entschuldigte sich der Softdrinkhersteller und kündigte an, den kontroversen Clip zurückzuziehen:

Pepsi hatte versucht, eine globale Botschaft von Einheit, Frieden und Verständnis zu projizieren. Wir haben das Ziel eindeutig verpasst und entschuldigen uns. Es war nicht unsere Absicht, ernsthaftes Problem zu verharmlosen. Wir werden den Inhalt zurückziehen und die Veröffentlichung stoppen. Außerdem entschuldigen wir uns dafür, Kendall Jenner in diese Lage gebracht zu haben.

Kendall Jenners Pepsi-Kampagne sorgt für einen Shitstorm

Man könnte meinen, Kendall Jenner hat endgültig den Aufstieg in den Model-Olymp geschafft. Schließlich ist die 21-Jährige das erste Model seit Cindy Crawford im Jahr 1992, das einen Werbespot für den Softdrinkhersteller Pepsi drehen durfte. Doch die Geschichte, die so fabelhaft begann, hat einen faden Beigeschmack bekommen. Denn der 2:30 Minuten lange Clip, in dem gezeigt wird, wie Jenner sich während eines Modeljobs spontan einer Demonstration anschließt, erhitzt die Gemüter.

Fans machen ihrem Ärger auf Twitter Luft

Vor allem eine Szene stößt Twitter-Usern böse auf: Die Halbschwester von Kim Kardashian überreicht einem finster dreinblickenden Polizisten eine Dose Pepsi, und während der Uniformierte beseelt einen Schluck davon nimmt, bricht die protestierende Masse in Jubelstürme aus. Als ob es so einfach wäre. Und überhaupt kommt die spaßige Atmosphäre, die den politisch angehauchten Spot umhüllt, nicht gut bei den Zuschauern an. "800 Jahre Unterdrückung, und alles, was wir hätten tun müssen, ist, den Briten eine Dose Pepsi zu überreichen? Wenn wir das nur gewusst hätten!", macht ein Twitter-User seinem Ärger auf ironische Weise Luft.

Kendall Jenner wirbt für große Marken

Kendall Jenner

Tanzend für Balmain x H&M

©Gala


Eine Familie, viele OPs

Die Beauty-Makeovers der Kardashians

Zwischen diesen Bildern liegen nur ein paar Monate. Auf ihrem neuesten Bild trägt Khloé Kardashian nicht nur blaue Kontaktlinsen, die ihr Gesicht ganz anders wirken lassen. Auch ihre Lippen sind ungewohnt voll und ihr Näschen ungewohnt klein. Es sieht ganz danach aus, als hätte sich Khloé schon wieder operieren lassen.
Ein bisschen Lippenfüller hier, ein neues Näschen dort und dazu noch eine Brustvergrößerung. Was Kim und Co. ihr vormachen, probiert Kylie Jenner, das Nesthäkchen der Familie, ebenfalls aus. Da ist ihr jüngster Eingriff, eine Blondierung, mit Abstand der harmloseste, den sie sich von ihren großen Schwestern abschaut. Effektvoll ist er dennoch. Kylie sieht total verwandelt aus. Kostenpunkt der Komplettpakets: ca. 22.500 Euro.
Kim Kardashian, der Star der Familie, hat sich von allen Kardashians wohl am meisten verändert. Obwohl sie selbst nur die Botox-Behandlung zugibt, ist ihre Erscheinung doch eine ganz andere. Gute Gene, gutes Make-up, Luxus-Beautyprodukte und großartige Dessous hätten ihren Teil dazu beigetragen, sonst nichts.
Botox, Nasen- und Kinn-OP, Face, Hals-Lifting: Familienoberhaupt und "Momager" Kris Jenner sind die operativen Veränderungen geradezu ins Gesicht geschrieben. Mimik-Starre und Katzenaugen lassen die 59-Jährige aber leider nur unnatürlich jünger erscheinen.

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