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Ken Duken + Kostja Ullmann Knutschen für mehr Toleranz

Ken Duken + Kostja Ullmann: Knutschen für mehr Toleranz
© Felix Krüger für GQ
Stars wie Ken Duken und Kostja Ullmann sind sich für die aktuelle Ausgabe der "GQ" sehr nah gekommen, um ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen

Sie setzen ein Zeichen gegen Intoleranz, Ausgrenzung und Diskriminierung von Homosexuellen: Ken Duken und Kostja Ullman sind zwei von 13 männlichen heterosexuellen Prominenten, die sich für die aktuelle Ausgabe des Männer-Lifestyle-Magazins "GQ" zu einem Fotoshooting der besonderen Art eingefunden haben. Für die von der Zeitschrift ins Leben gerufene Aktion "#Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie" haben sie sich in inniger Pose ablichten lassen und küssen sich leidenschaftlich auf den Mund.

"Revolverheld"-Frontmann Johannes Strate küsst seinen Bandkollegen Jakob Sinn. Noch mehr Bilder gibt es in der Januar-Ausgabe der "GQ".
"Revolverheld"-Frontmann Johannes Strate küsst seinen Bandkollegen Jakob Sinn. Noch mehr Bilder gibt es in der Januar-Ausgabe der "GQ".
© Felix Krüger für GQ

Neben Duken und Ullman werden auch Herbert Grönemeyer und August Diehl, die Bands "Fettes Brot" und "Revolverheld", die Rapper Moses Pelham und Thomas D sowie die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann in der Januar-Ausgabe des Magazins zu sehen sein. Man habe mit dem besonderen Shooting auf die Intoleranz, die Homosexuellen in der heutigen Zeit noch immer entgegengebracht werde, reagieren wollen, so "GQ"-Chefredakteur José Redondo-Vega.

Die Aktion richtet sich unter anderem gegen die aktuelle Politik Russlands, wo ein im Juni 2013 verabschiedetes Gesetz für Widerstand sorgt. Es stellt das Propagieren "nicht traditioneller sexueller Beziehungen" vor Minderjährigen unter Strafe. Am vergangenen Dienstag (10. Dezember) hatte der homosexuelle Schauspieler Ian McKellen angekündigt, auf seine geplante Teilnahme an der Russlandpremiere seines aktuellen Films "Der Hobbit - Smaugs Einöde" zu verzichten. Das britische Außenministerium hatte dem 74-Jährigen aufgrund seiner sexuellen Orientierung ausdrücklich von der Reise nach Russland abgeraten.

avo


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