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Kellyanne Conway So sehr leiden ihre Kinder unter Donald Trump

Kellyanne Conway
Kellyanne Conway
© Reuters
In einem Interview überrascht Trump-Beraterin Kellyanne Conway mit einem ehrlichen Statement zu ihrem Privatleben 

Die Öffentlichkeit kennt Kellyanne Conway, 50, als knallharte und loyale Kommunikations-Strategin, die ihrem Chef Donald Trump, 70, im Wahlkampf den Weg ins Weise Haus geebnet hat. Doch der vermeintliche Traumjob als eine der wichtigsten Beraterinnen der Welt hat auch seine Schattenseiten: Neben Kritik um "alternative Fakten", Schleichwerbung für Präsidenten-Tochter Ivanka Trump und unangemessenem Verhalten im Weißen Haus leidet nicht nur ihr Image.

Kellyanne Conway spricht über Privates

Eigentlich äußert sich die 50-Jährige in der Öffentlichkeit nicht über ihr Leben mit Ehemann George Conway, einem erfolgreichen New Yorker Anwalt, und den gemeinsamen Kindern Vanessa, 7, Charlotte, 8, und den Zwillingen George und Claudia, 12. Im Interview mit dem US-Sender "CBS" macht sie eine Ausnahme - und offenbart, wie sehr ihre Kinder unter ihrem neuen Job leiden.

Die Kinder der Spitzen-Beraterin vermissen ihre Mutter

"Sie machen gerade ihre härteste Zeit durch", sagt die studierte Politologin in der Show "CBS Sunday Morning" über ihre familiäre Situation. Kein Wunder: Während Conway in Washington den höchsten Berater-Posten in Trumps Team inne hat, leben ihre Kinder im mehreren Stunden entfernten Familienheim im Norden New Jerseys. 

Der Spagat zwischen dem Fulltime-Top-Job und den Lieben zu Hause fällt schwer, wie Conway in ungewohnt sanften Tönen zugibt: "Sie sind großartige Kinder. Aber (....) sie kämpfen damit, weil es für sie so anders ist, ihre Mutter nicht in dem Maße um sich herum zu haben, wie sie es gewöhnt sind. Auch, wenn ich schon immer gearbeitet habe: Das ist jetzt ein ganz anderes Niveau." Auch der Umstand, dass die Familie 24 Stunden am Tag an sieben Tagen in der Woche vom Secret Service beschützt wird, macht den Kindern zu schaffen. Und:  Kaum zu bestreiten, dass auch die 12-jährigen Zwillinge den Negativ-Hype um ihre Mutter mitbekommen.

Alles reine Taktik?

Wirkliche Muttergefühle oder Berechnung - die ehrlichen Worte über die Conway-Kinder kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die umstrittene Beraterin positive Publicity als Working-Mum gut gebrauchen kann. Ob sie mit den leisen Tönen ihr ramponiertes Ansehen aufpolieren kann? Abwarten.

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jre Gala

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