Kellyanne Conway: Trump-Beraterin verteidigt Lümmel-Auftritt im Weißen Haus

Kellyanne Conway fläzt sich bei einem offiziellen Termin mit Donald Trump im Oval Office auf eine Couch. Das kommt nicht gut an. Jetzt verteidigt sich die Kommunikations-Expertin 

Kellyanne Conway erklärt sich

Wenn Donald Trump, 70, gerade einmal nicht für Kopfschütteln sorgt, übernimmt Kellyanne Conway, 50, diesen Job. So auch bei einem Termin am Montag (27. Februar) im Weißen Haus. Der Ärger danach zeigt einmal mehr, wie schon die kleinste Verfehlungen der Trump-Adminstration die Öffentlichkeit zur Kritik-Hochform auflaufen lässt. 

Kellyanne Conway und der Sofa-Patzer

Ein Foto des besagten Treffens im Weißen Haus zeigt, wie die ehemalige Trump-Wahlkampfmanagerin auf einem Sofa im Oval Offie kniet und mit einem Handy den Präsidenten mit einer Reihe von Universitätsvertreten fotografiert. Doch nicht nur die legere Position auf dem Möbelstück erhitzt die Gemüter, sondern auch der Umstand, dass Conway ihre Schuhe nicht ausgezogen hat. "Respektlos!" schimpfen Kritiker zu tausenden im Internet. Zeit für Kellyanne, sich der Welt einmal mehr zu erklären. 

Kellyanne Conway kniet am 27. Februar 2017 auf einem Sofa im Oval Office


Die Polit-Beraterin nimmt Stellung

In einem Interview mit Trumps Lieblings-Nachrichtensender Fox News sagt Conway zu "Lümmel-Gate":  

"Ich wurde gebeten, in einem überfüllten Raum ein Foto zu machen und das mit der Presse in unserem Rücken. Man sagte mir, ich sollte es aus einem bestimmten Winkel machen und genau das tat ich. Das war bestimmt kein Mangel an Respekt, ich hatte nicht die Absicht, meine Füße auf das Sofa zu setzen."

Auch in einem Tweet versucht sie, die Wogen zu glätten: Sie habe unglaublichen Respekt vor dem alterwürdigen Oval Office. Ob die Öffentlichkeit diese Erklärung akzeptiert - unklar. Unstritt dagegen, dass es nicht das letzte Fettnäpfchen gewesen sein wird, in das Kellyanne Conway getreten ist. 

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Vom Plattenbau ins Weiße Haus

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