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Kellyanne Conway Beraterin von Donald Trump verprügelt Mann

Kellyanne Conway, Top-Beraterin von Donald Trump
Kellyanne Conway, Top-Beraterin von Donald Trump
© Getty Images
Wieder Aufregung um den neuen US-Präsidenten: Seine Beraterin Kellyanne Conway leistet sich nach dem Skandal um "alternative Fakten" den nächsten Eklat

Donald Trump, 70,  ist erst seit fünf Tagen Präsident der USA und schon jetzt so umstritten wie kaum ein Politiker in diesem Amt zuvor. Als hätte er mit Protestmärschen, Häme und Spott im Internet sowie Streitereien um angeblich geschummelte Besucherzahlen bei seiner Inauguration nicht schon genug zu tun, jetzt auch noch das: Wie erst jetzt bekannt wurde, hat seine Top-Beraterin Kellyanne Conway während des Liberty Balls am Abend der Amtseinführung (20. Januar) einen Mann niedergeschlagen.

Kellyanne Conway lässt ihre Faust sprechen

Laut Augenzeugen wollte Kellyanne Conway zwischen zwei Männern vermitteln, die in eine Auseinandersetzung geraten waren. Als diese aber nicht aufhören wollten, sich zu attackieren, hat die Vertraute von Donald Trump zu rabiateren Mitteln gegriffen, um für Ruhe zu sorgen. Angeblich ballte sie die Hand zur Faust und schlug einem der streitlustigen Männer dreimal mitten ins Gesicht. 

"Als wir auf dem Ball waren, sahen wir einen Kampf zwischen zwei Männern im Anzug. Aus dem Nichts kam Trump-Beraterin Kellyanne Conway und begann, einige gemeine Schläge auf einen Kerl niederprasseln zu lassen", schreibt Charlie Gasparino, ein Korrespondent für Fox Business Network, auf Facebook. "Jetzt weiß ich, warum Trump sie engagiert hat", scherzt er am Ende des Posts.

Eklat um "alternativen Fakten"

Kellyanne Conway war es auch gewesen, die weltweit für Kopfschütteln gesorgt hatte, als sie die höchst umstrittene Pressekonferenz von Trumps Sprecher Sean Spicer gerechtfertigt hatte. Der hatte die Medien am Tag nach der Amtseinführung für ihre angeblich falsche Berichterstattung gescholten, nach der den Feierlichkeiten am Washingtoner Capitol weniger Zuschauer beigewohnt hatten als bei Barack Obama, 55, 2009 und 2013. "Das war die größte Zuschauerzahl, die jemals einer Amtseinführung beigewohnt hat. Punkt", ließ er die Journalisten wissen.

Dumm nur, dass diese Behauptung später durch TV-Aufnahmen und Zahlen von Verkehrsbehörden als unwahr wiederlegt werden konnte. In einem Interview mit NBC versuchte Kellyanne Conway daraufhin, das Presse-Desaster schön zu reden. Spicer hätte lediglich "alternative Fakten" geliefert, nicht etwa Lügen verbreitet. Seitdem steht Kellyanne Conway weltweit in der Kritik. Ein Zustand, an dem sich mit den neuen Nachrichten über ihre Prügelattacke sicher nichts ändern wird.

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jre Gala

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