Kellyanne Conway: Werbung für Mode-Linie von Ivanka Trump bringt ihr mächtig Ärger ein

Die Top-Beraterin von Donald Trump, Kellyanne Conway, macht im Weißen Haus Werbung für das Unternehmen von First Daughter Ivanka Trump. Das könnte sie jetzt sogar den Job kosten

Kellyanne Conway setzt sich für Ivanka Trump ein. Das könnte sie jetzt den Kopf im Weißen Haus kosten

In den erst 21 jungen Tagen seiner Amtszeit sorgte Donald Trump, 70, auf der ganzen Welt für allerhand Wirbel. Jetzt bekommt der Schlagzeilen-König und Skandal-Politiker Konkurrenz aus den eigenen Reihen: Seine Top-Beraterin Kellyanne Conway, 50, hat sich nach den legendären "alternativen Fakten" und einer angeblichen Schlägerei während des Liberty Balls am Abend der Amtseinführung den nächsten Aufreger erlaubt. 

Kellyanne Conway verteidigt Ivanka Trump

Aus dem Presseraum des Weißen Hauses ist sie am Donnerstag (9. Februar) einem Reporter von "Fox News" zugeschaltet - und redet sich plötzlich im Kopf um Kragen. Gesprächsthema: Die US-Kaufhauskette Nordstrom und ihr Embargo gegen die Mode-Linie von Präsidenten-Tochter Ivanka Trump, 35. Offizieller Grund für die Entscheidung, die Kleidungsstücke des Trump-Unternehmens nicht mehr zum Kauf anzubieten: Mangelnder Absatz.

Kellyanne Conway kann das nicht nachvollziehen.  "Es ist einfach eine wundervolle Mode-Linie", sagt sie im Interview . Dann ergänzt sie folgenschwer: "Ich besitze einiges davon. Ich werde hier kostenlos Werbung machen. Geht los und kauft etwas, jeder von Ihnen. Sie können es online finden." 

Verliert die Trump-Beraterin jetzt ihren Job?

Mitglieder der demokratischen und republikanischen Partei haben sich schriftlich bei der Ethikbehörde der US-Regierung über Conways Shopping-Tipp beschwert. Dieser verstoße gegen eine Regel, nach der ein politisches Amt nicht zu privaten Vorteilen missbraucht werden dürfe. Das Weiße Haus springt seiner Mitarbeiterin unterdessen zur Seite: Conway sei bezüglich der Bemerkung über Ivanka Trump "beraten worden", ließ Pressesprecher Sean Spicer verlauten. Ob die "Beratung" direkt aus dem Oval Office kam?

Auch Donald Trump droht Ärger

Der redselige Präsident konnte ebenfalls mit dem Unmut über den Rauswurf der Modemarke seiner Tochter nicht hinter dem Berg halten. Wie gewohnt bediente er sich dabei seines liebsten Kommunikationskanals: Twitter.  "Meine Tochter Ivanka wurde so unfair von Nordstorm behandelt. Sie ist eine großartige Person. Sie pusht mich immer wieder zu den richtigen Dingen! Schrecklich!"

 Nicht nur, dass er als Präsident mit diesen Worten erst recht gegen ethische Regeln verstößt - er verbreitete den Tweet auch noch über den offiziellen Account "POTUS" ("President of the United States").  Ivanka Trump hat sich bisher nicht über den Wirbel um ihre Modemarke geäußert.

Fashion-Looks

Der Style von Ivanka Trump

Als offizielle Beraterin ihres Vaters Donald Trump, ist Ivanka Trump in der ganzen Welt unterwegs. Doch einen legeren Flughafen-Look sieht man bei der 38-Jährigen vergebens: Stattdessen verwandelt sie, wie hier auf dem Weg nach Marokko, den Weg vom Check-In bis zum Flugzeug kurzerhand in einen Laufsteg. Mit spitzen Pumps, einem schwarzen, schlichten Rollkragenpullover und einem wunderschönen Trenchcoat der Designerin Gabriela Hearst zieht sie alle Blicke auf sich. 
Business-Look a la Ivanka Trump: Die First Daughter zeigt sich bei einer Diskussion in der World Bank in Washington in einem bunt karierten Midi-Kleid des Labels Rosie Assoulin (ca. 1.800 Euro). Ein nicht so typisches Outfit für Ivanka Trump ... 
Für gewöhnlich zeigt sich Ivanka Trump eher in schlichteren oder modern gemusterten Kleidern - dieser Look wirkt auf den ersten Blick beinahe etwas bieder, jedoch nicht an der hübschen Blondine. 
In einem smaragd-grünem Zweiteiler verzaubert uns Ivanka Trump bei einer Roundtable-Diskussion in Texas. Ihren Bob trägt Ivanka glatt und mit Mittelscheitel. Goldene Creolen lockern ihren Business-Look auf. 

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In Großbritannien regt sich Widerstand: Das Volk will seine Queen vor Donald Trump retten

Queen Elizabeth

Briten wollen sie vor einem Besuch von Donald Trump retten

Queen Elizabeth
Der umstrittene US-Präsident Donald Trump, 70, zu Besuch im altehrwürdigen Buckingham Palace oder gar auf Schloss Windsor? Beim edlen Staatsbankett, empfangen mit allen Ehren? Unzumutbar, finden viele Briten. Deshalb versuchen jetzt, Queen Elizabeth vor einem Treffen mit Trump zu schützen. Wie die Rettungsaktion aussieht und ob sie Erfolg hat, sehen Sie im Video.
©Gala
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