Kelly Rutherford Tränen wegen Trennung von Kindern

Schauspielerin Kelly Rutherford leidet unter der Trennung von ihren Kindern. In einer TV-Talkshow brach sie in Tränen aus, als sie über die Entscheidung einer Richterin zum Sorgerecht sprach

Eine schwer erschütterte Kelly Rutherford saß am Donnerstag (13. September) in der ABC-Talkshow "The View". Auf ihr aktuelles Sorgerechtsdrama angesprochen, brach die Schauspielerin aus der Serie "Gossip Girl" in Tränen aus und musste von einer hilfreichen Whoopi Goldberg erst mal eine Schachtel Taschentücher gebracht bekommen.

Ende August hatte eine kalifornische Richterin das Urteil gefällt, dass Rutherfords zwei Kinder nicht - wie geplant - in die USA und zu ihr zurückkehren dürfen, sondern in Frankreich mit ihrem Vater leben sollen. Von dem, einem Deutschen namens Daniel Girsch, ist Rutherford schon seit Jahren getrennt. Beide trennten sich, als sie 2009 mit dem zweiten Kind schwanger war. Es gab eine bittere Scheidungsschlacht. Das Sorgerecht für den heute fünfjährigen Hermés und die dreijährige Helena nahmen sie zusammen wahr.

Kelly Rutherford berichtet bei "The View" unter Tränen, wie sehr die Entscheidung der Richterin sie überrascht hätte. Erst wäre der für einen Monat geplante Frankreichaufenthalt der Kinder vom Gericht verlängert worden, dann wäre am Tag, bevor die Kinder in den USA zur Schule hätten gehen sollen, das Urteil gefällt worden. Alles sei vorbereitet gewesen, das Schulgeld gezahlt.

Zur Begründung des Gerichtes heißt es, es habe Kritik daran gegeben, dass Rutherford sehr viel auf Reisen sei und den Vater der Kinder somit zwinge, ihnen hinterher zu reisen. Sie habe versucht, Vater und Kinder voneinander fernzuhalten. Daniel Girsch hat außerdem kein USA-Visum mehr und könne die Familie nicht in New York besuchen.

Die 43-Jährige kritisiert, es sei nicht einmal hinterfragt worden, warum er sein Visum verloren habe und womit er sein Geld verdiene. Er selbst lebe doch nicht einmal dauerhaft in Frankreich, wo ihre Kinder nun mit ihm bleiben sollten. Zuletzt habe sie ihre Kinder vor etwas mehr als einer Woche gesehen. Bilder zeigten die Schauspielerin damals am Flughafen in Nizza, die Tochter im Arm. Rutherford erzählt: "Mein kleines Mädchen sagte: 'Ich will nach Hause kommen, Mama, ich will zurück nach New York.' Mein Sohn, der schon beeinflusst ist, dass es dort, wo er nun ist, viel besser sei, sagt immer 'Mama, ich liebe dich so.'"

An ihrer Seite saß der ABC-Rechtsexperte Dan Abrams und brachte ebenfalls seine Verwunderung über das Urteil zum Ausdruck, dass Kinder, die US-Bürger mit stabilem Leben gewesen sein, von ihrer Mutter, der keine Verfehlungen und Vernachlässigungen vorzuwerfen seien, getrennt wurden. Kelly Rutherford hat bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen und will sich dabei laut "ABC News" vom Anwalt Alan Dershowitz beraten zu lassen. "Er könnte morgen verschwinden und ich wüsste nicht, wo sie hin sind", äußerte sie Misstrauen gegen ihren Ex.

Sie müsse derzeit viel arbeiten gehen, um die Kosten des teuren Prozesses und der Anwälte tragen zu können, verriet Rutherford dann noch. Der jahrelange Streit habe ihre Finanzen angegriffen. "Das ist doch alles verrückt", so Rutherford.

cfu

gala.de


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