Katja Suding: Ihre Kinder kennen die ihres Partners noch nicht

Im GALA-Interview spricht die FDP-Politikerin über ihre neue Liebe Udo Riglewski

Seit Herbst sind die beiden liiert, gerade haben sie ihren ersten gemeinsamen Skiurlaub in einer traumhaften Schneekulisse verbracht: Katja Suding, 40, und Udo Riglewski, 49, ein attraktives, strahlendes Paar. GALA erfuhr von der Hamburger Spitzenpolitikerin, wie ihr neuer Partner ihr Herz erobert hat, wie man sich nun als Patchwork--Familie organisieren wird – und mit welchen Ideen sie in der Politik auftrumpfen will. Auch im Sinne anderer Frauen und Mütter.

Frau Suding, Sie sind als FDP-Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft ja vor allem als Landespolitikerin aktiv, aber trotzdem bundesweit bekannt. Warum finden viele Sie so spannend?

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Karel Gott
Schlagerlegende Karel Gott ist im Alter von 80 Jahren gestorben.
©Brigitte / Gala

Politik wird von Menschen gemacht. Frauen, vor allem in Führungspositionen, gibt es dort nach wie vor nicht viele, deshalb falle ich wohl auf. Ich möchte gestalten können und meine Partei auch auf Bundesebene wieder nach vorne bringen.

Ihr GALA-Shooting "Drei Engel für Lindner" hat voriges Jahr für sehr viel Aufsehen gesorgt.

Ja, ich glaube, es gibt kein Katja-Suding-Porträt mehr ohne einen Hinweis auf diese GALA-Geschichte.

Sie sind ziemlich frisch verliebt. Ist Ihr Partner, ein ehemaliger Profisportler, auch ein politischer Mensch?

Durchaus. Wir diskutieren gern miteinander über Politik. Aber wir haben auch viele andere Themen.

Warum ist er der Richtige?

Er hat so schöne breite Schultern. (lacht) Ich fühle mich sehr wohl bei ihm. Wir können über die gleichen Dinge lachen, und uns geht nie der Gesprächsstoff aus. Wir haben dieselben Vorstellungen vom Leben. Es ist einfach schön.

Wie viel hat die private Katja Suding mit der öffentlichen zu tun?

Meine Kinder halte ich aus der Öffentlichkeit raus. Und ich laufe auch nicht überall mit meinem Partner auf. Aber auf der anderen Seite ist das, was ich politisch vertrete, natürlich geprägt durch das, was ich privat erfahren habe – als Mutter und als Selbstständige. Ich bin erst vor wenigen Jahren in die Politik gegangen. Bis dahin habe ich das Ganze aus einer anderen Warte betrachtet.

Ist es schwer, als Politikerin eine glückliche Beziehung zu führen?

Die Arbeitszeiten sind natürlich überhaupt nicht familien- und beziehungsfreundlich. Ich arbeite sehr viel, auch am Wochenende. Aber ich komme damit ganz gut klar, weil ich auch mal eine Lücke von zwei Stunden am Nachmittag nutze, um etwas mit meinen Kindern oder mit meinem Partner zu unternehmen. (Von ihrem Ehemann Christian ist Katja Suding seit drei Jahren getrennt, die beiden gemeinsamen Söhne, elf und 14 Jahre alt, leben bei ihm; Anm. d. Red.)

Wie geht Ihr neuer Partner mit der Aufmerksamkeit um Ihre Person um?

Er ist 15 Jahre Tennisprofi gewesen und hat genug öffentliche Aufmerksamkeit gehabt. Er weiß also, wie das funktioniert und was es bedeutet oder auch nicht bedeutet. Er weiß auch genau, wie es ist, einen Job zu machen, bei dem Höchstleistung gefragt ist. Da gibt es kein Gejammer oder Gemecker.

Wie suchen Sie die Auftritte zu zweit aus?

Ich schaue meine Termine durch, und wenn es einen Abend gibt, den wir zusammen verbringen können, dann fotografiere ich ihm die Einladung ab und schicke ihm das Bild. Er sagt dann, ob er Lust darauf hat.

Imponiert ihm die starke Politikerin?

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Udo geht es nur um mich. Ich könnte auch jeden anderen Beruf haben.

Warum fällt es manchen Männern immer noch schwer, eine selbstbestimmte Frau nicht als Bedrohung zu empfinden?

Ich selbst hatte so einen nie, weil ich ihn mir nie ausgesucht hätte. Aber das hat sicher mit dem alten Rollenverständnis zu tun und der gesellschaftlichen Erwartung. Es gibt nach wie vor viele Familien, in denen der Vater der Hauptverdiener und die Mutter ausschließlich für die Kinder da ist.

Was kann die Politik in dieser Hinsicht verbessern?

In Deutschland begünstigt die Familien- und Steuerpolitik die Alleinverdiener-Ehe. Das schafft ganz klar Anreize dafür, dass meist die Frau im Beruf zurücksteckt. Die Konsequenzen sind stärkere Abhängigkeit und eine Gefahr von Altersarmut bei Frauen im Falle einer Trennung. Das muss sich ändern. In die Qualität der Kinderbetreuung muss investiert werden, damit Eltern sicher sein können, dass es ihren Kindern gut geht, während sie arbeiten. Auch die Arbeitszeiten und -orte müssen flexibler gestaltet werden, da darf der Arbeitsmarkt nicht weiter reglementiert werden. Nur echte Wahlfreiheit fördert die Gleichberechtigung nachhaltig.

Leben Sie und Ihr Partner zusammen?

Wir haben getrennte Wohnungen und verbringen unsere gemeinsame Zeit meist in einer der Wohnungen.

Können Sie sich vorstellen, mit ihm ein Baby zu bekommen?

Ich habe schon zwei Kinder. Zusammen haben wir sogar vier.

Haben sich schon alle getroffen?

Noch nicht, aber das steht bald an.

Aber Sie haben mit Ihrem Partner doch sicher schon Tennis gespielt?

Ja. Er hat gewonnen. (lacht)

Was sind Ihre Zukunftspläne?

Ich arbeite daran, dass die FDP 2017 wieder in den Bundestag einzieht. Gerade in der Flüchtlingskrise braucht Deutschland eine politische Kraft, die sich der humanitären Verantwortung für geflüchtete Menschen bewusst ist, aber auch der daraus resultierenden Herausforderungen, etwa, sie bei uns zu integrieren. Wir sind diejenigen, die sich auch in Krisenzeiten für den Schutz der Privatsphäre und gegen die anlasslose Vorratsdatenspeicherung aussprechen. Genauso wichtig ist es, dass unsere soziale Marktwirtschaft nicht durch immer mehr Regulierung und Bürokratie ausgehöhlt wird und dass Kinder durch beste Bildung ihre Chancen im Leben nutzen können.

Steht bei Ihnen auch eine Hochzeit auf der Agenda?

Ich bin ja noch verheiratet. Und es ist auch noch zu früh, über so etwas zu sprechen.

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