Katie Price: Sie überlegt, ihren Sohn Harvey ins Heim zu geben

Model Katie Price überrascht in einer britischen Talkshow mit der Überlegung, die Betreuung ihres Sohnes Harvey in Zukunft anderen zu überlassen

Katie Price und ihr Sohn Harvey

Fünf Kinder hat Katie Price, 40, eines davon mit besonderen Bedürfnissen: Harvey Price kam am 27. Mai 2002 als Autist zur Welt, ist blind und leidet an einer genetischen Störung namens Prader-Willi-Syndrom. Ein Umstand, der die Familie so belastet, dass Price zu einer drastischen wie traurigen Maßnahme greifen könnte.

Katie Price ist am Ende ihrer Kräfte wegen Sohn Harvey

Aufgrund ihres unsteten Lebenswandels - wechselnde Partner, Drogenkonsum, finanzielle und psychische Probleme - ist Price umstritten. Umso schneller dürfte sie von vielen für folgende Worte über ihren Sohn verurteilt werden: "Zum ersten Mal überhaupt denke ich, dass er von Montag bis Freitag ins Heim gehen muss".
Doch was Price in der Show "BBC Two" noch zu sagen hat, lässt aufhorchen: "Heute, bevor wir kamen, musste ich ihn baden, ihn waschen, weil er es selbst nicht schaffen kann. Ich musste ihn anziehen (...). Er macht zweimal in der Nacht ins Bett. Er braucht all diese Medikamente hier, um zu überleben. Wenn er diese nicht hat, stirbt er buchstäblich." 

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Schwieriges Familienleben 

Ihr Sohn zerstöre Dinge wie Fensterscheiben und iPads und ängstige seine vier jüngeren Geschwister Junior, 13, Princess, 11, Jett, 5, und Bunny, 4, erklärt Price den Familienalltag. Hilfe hat sie derzeit keine, auch nicht von Harveys Vater Dwight Yorke, 47. "Es ist so schwer. Ich hatte noch nie Ruhe, ich mache alles selbst. Aber ich muss wirklich darüber [das Heim] nachdenken. Ich hasse es, weil Harvey mein Leben ist. Ich muss das Beste für ihn tun, aber es ist wird nicht für immer sein."
Mit ihrer Überforderung ist Price nicht alleine. 

Das Model stößt auf Verständnis

Die "BBC" zitiert Amanda Batten, die Geschäftsführerin der britischen Wohltätigkeitsorganisation "Contact", die Familien mit gehandicapten Kindern hilft. Sie sagt, dass sie jedes Jahr Hunderte von Anfragen von Eltern erhalte, deren Kinder ein herausforderndes Verhalten zeigen würdeb. "Eltern sprechen davon, isoliert und verängstigt zu sein, und viele haben das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben", sagte Geschäftsführerin Amanda Batten. Besonders, wenn die Kinder ins Teenageralter kämen, würden sich neue Herausforderungen an die Familien stellen. "Wir sind der festen Überzeugung, dass es sehr wichtig ist, frühzeitig die richtige Unterstützung zu erhalten", so Batten weiter.
ObKatie Price ihren Sohn Harvey tatsächlich in ein Heim gibt, hat sie final noch nicht bekanntgegeben.

Verwendete Quellen: BBC, Daily Mail


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