Katie Holmes: Ring frei für Katie

Katie Holmes will ihr altes Leben zurück - und zwar schnell. Sie nimmt einen ersten Jobtermin wahr und nutzt die Gelegenheit, um deutlich sichtbar ihren Ehering-losen Finger in die Kamera zu strecken. Auch ein neues Sicherheitsteam soll sie um sich scharen

Katie Holmes ist wieder aufgetaucht. Souverän lächelnd ließ sich die 33-Jährige am Montag (2. Juli) in New York von einer großen Fotografenmeute ablichten, während sie auf dem Weg zu einer Aufzeichnung der TV-Show "Project Runway: All Stars" war. Die Haare trug sie glatt zurückgebunden, dazu ein dunkelblaues Hemdkleid und eine Hand, ganz frei von dem fünfkarätigen Ehering, den Tom Cruise ihr 2006 angesteckt hatte. Keine Überraschung, aber doch ein deutliches Zeichen neu gewonnener Freiheit.

"People.com" berichtet, Katie habe sich bei der Aufzeichnung "großartig" geschlagen. Sie sei professionell und sogar gut gelaunt gewesen. Auch optisch wirkte die junge Frau, die man sonst an der Hand von Tochter Suri oft mit lockerem Haarknoten oder offenen Haaren sieht, zu diesem Anlass ganz wie eine Geschäftsfrau.

Und das passt: Zum einen sorgt sie mit ihrer Scheidungs- und Sorgerechtsklage ja gerade für ihre finanzielle Zukunft vor. Der Ehevertrag des Paares sieht, da sind sich alle Quellen einig, eine Summe von drei Millionen Dollar (2,4 Millionen Euro) pro absolviertem Ehejahr vor - macht 15 Millionen Dollar (12 Millionen Euro), mit denen Katie sicher rechnen kann. Dazu ein Haus in Beverly Hills. Und der monatlich zu veranschlagende Kindesunterhalt für Prinzesschen Suri ist noch gar nicht abzuschätzen. Die neu in New York gemietete Dreizimmerwohnung für Katie und Suri wirkt da noch richtiggehend bescheiden.

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©Gala

Katie Holmes, Suri + Tom Cruise

Eine außergewöhnliche Familie

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Gemeinsam ist das Mutter-Tocher-Gespann mit dem Jetski übers Meer gebraust. Suri hat dabei sichtlich Spaß.
4. April 2017   Ein Besuch im Friseursalon macht Freude. Katie überlässt den letzten Schliff ihrer Tochter Suri selbst, die richtet ihre Haarschleife, bis es perfekt sitzt. 
15. Januar 2017   Dieses Lachen ist ansteckend. Katie Holmes besucht mit ihrer Tochter Suri ein Basketballspiel in Los Angeles. Beide genießen einen unbeschwerten Tag zusammen. Suri darf sogar ihre goldene Handtasche mitnehmen.

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Doch Holmes' Auftritt in der TV-Show könnte auch ein erster Schritt sein, der sie zurück auf Bildschirm und Leinwand führen soll. Im Schatten von Tom Cruise hatte Katies berufliche Karriere gelitten, ihre Filmprojekte floppten, bis irgendwann kaum noch Angebote kamen. Dass sie nicht vorhat, sich jetzt mit Suri aufs Land zurückzuziehen und Vollzeitmutter zu werden, dafür spricht die neue Wohnung in New York ebenso wie die Tatsache, dass sich ein völlig neues Sicherheitsteam um die Kleinfamilie kümmert.

Die alten Bodyguards mussten ebenso wie ein Teil des restlichen Personals des Stars gehen, weil der Verdacht im Raum stand, sie seien Scientology zu stark verbunden. Nur eine Katie, die weiter in der Öffentlichkeit stehen will, braucht ein Team aus Bodyguards. Es gibt jedoch auch Berichte darüber, dass Scientology-Mitarbeiter Katie verfolgen sollen - die Organisation selbst bestreitet das.

Die begleitende Pressearbeit beider Seiten der zu erwartenden Scheidungsschlacht läuft derweil weiter auf Hochtouren. Es heißt, Katie gebe in ihren Scheidungspapieren an, die Ehe sei schon mindestens sechs Monate total gescheitert gewesen. Toms Team hält dagegen, er sei immer noch völlig fertig. "Er hat überhaupt nicht geahnt, dass das passieren wird", zitiert "People" eine Quelle aus seinem Umfeld. Holmes gibt an, Cruise und sie hätten schon seit zwei Jahren ihren Hauptwohnsitz in New York. Cruises Seite vermutet jedoch laut "dailymail.co.uk", es habe rechtliche Gründe, dass sie lieber in New York prozessieren möchte, seine Gegenklage soll in Kalifornien eingereicht werden.

Größter Streitpunkt wird die Frage, ob es ein alleiniges Sorgerecht eines Elternteils für Suri geben wird oder ob die Gerichte ein gemeinsames Sorgerecht zuerkennen. Es wird vermutet, dass Katies Angst, Tom könne Klein-Suri in die Scientology-Schule Seaorg schicken, den Ausschlag für ihr Scheidungsbestreben gegeben habe. Sicher stärkt diese Information das Bild von ihr als Löwenmutter. Und als kluge Taktikerin hat sich die Tochter eines Anwalt in den leztzten Wochen sowieso erwiesen. Da muss man sich auch um ihre Karriere keine Sorgen machen.

cfu

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