Katie Holmes: Auf Schritt und Tritt kontrolliert

Die Scheidungsvereinbarung steht, die Druckerpressen laufen weiter: In vielen Titelgeschichten wird diese Woche die Ehe von Tom Cruise und Katie Holmes seziert. Meist zu Katies Gunsten

Katie Holmes, Suri + Tom Cruise

Eine außergewöhnliche Familie

17. April 2017   Tochter Suri Cruise und Mutter Katie Holmes genießen schönes Strandwetter in Miami. Aber auch etwas Action war an der Tagesordnung... 
Gemeinsam ist das Mutter-Tocher-Gespann mit dem Jetski übers Meer gebraust. Suri hat dabei sichtlich Spaß.
4. April 2017   Ein Besuch im Friseursalon macht Freude. Katie überlässt den letzten Schliff ihrer Tochter Suri selbst, die richtet ihre Haarschleife, bis es perfekt sitzt. 
15. Januar 2017   Dieses Lachen ist ansteckend. Katie Holmes besucht mit ihrer Tochter Suri ein Basketballspiel in Los Angeles. Beide genießen einen unbeschwerten Tag zusammen. Suri darf sogar ihre goldene Handtasche mitnehmen.

47

Die Scheidung ist geklärt, die Geschichte aber noch lange nicht zuende: Kaum eine Zeitschrift, in der und ihre Flucht diese Woche nicht Titelgeschichte wären. Dabei kommen viele weitere Details über die Ehe und die Vorbereitungen zur Flucht ans Licht, die gut ins Bild passen.

"Us Weekly" beispielsweise berichtet, dass in den vergangenen Wochen engen Kontakt mit gehabt haben soll. Ihre Vorgängerin als Ehefrau soll ihr den Rücken gestärkt und sie zum Durchhalten ermutigt haben. "The LA Times" brachte die Geschichte über die Wegwerf-Handys auf - Katie soll solche benutzt haben, um die Telefonate mit ihrem Scheidungsanwalt zu führen, ohne dass ihr auf die Schliche kommt. Der Vorteil der Geräte: Sie kommen mit Telefonkarte, daher taucht nichts auf der Kreditkartenabrechnung auf. Ob es nicht etwas übertrieben ist, dass eine Freundin Katie diese Telefone, die es in jedem Supermarkt und an jeder Tankstelle zu kaufen gibt, zugesteckt haben soll, sei dahingestellt.

Immerhin sind sich alle einig, dass Katie ein Leben unter Überwachung geführt hat. Von Kameras ist die Rede, davon, dass Toms Team jede ihrer Mails las und dass sie alle Ausflüge, Reisen und Familienbesuche vorher von ihm genehmigen lassen musste. "Us Weekly" zitiert eine Quelle aus Katies Umfeld mit dem Satz "Katie hatte mehr das Gefühl, überwacht als beschützt zu werden." Denn ihr gesamtes Personal - Bodyguards, Hausangestellte, Assistenten - soll von Scientology ausgewählt worden sein. Karen Schless Pressley, die Ex-Leiterin des "Scientology Celebrity Centre", hat in ihrem Aussteigerbuch "Inside Scientology" sogar geschrieben, dass der Sektenchef täglich Berichte über die Vorgänge im Cruise-Haushalt erhielt. Ein Gruselszenario.

Dass all das nun in der Presse steht, kann Katie Holmes nur recht sein. Vielleicht trägt ihr Team sogar eifrig dazu bei. Wer vorsichtshalber drei Scheidungsanwälte in drei Staaten angeheuert hatte, der will auf Nummer sicher gehen. Und ein Zeichen, das insbesondere bei ihren amerikanischen Landsleuten gut ankommt, hat Katie nach einem Bericht der "Huffington Post" ebenfalls gesetzt: Sie hat sich einer katholischen Kirchengemeinde in New York angeschlossen. Ein Mitglied des Kirchenchors der St.Francis-Xavier-Gemeinde hat das verraten.

Ein Skript für den Film, der ihren beruflichen Neustart markieren soll, hat Katie noch in den letzten Zügen ihrer Ehe geschrieben: über eine Frau, die ihren Ehemann verlässt und alleinerziehende Mutter wird. Tom soll sie das Skript zum Kommentieren vorgelegt haben, er sprach in einem Playboy-Interview im Mai davon. Offenbar versagte an der Stelle sein persönlicher Überwachungsmodus.

cfu

Mehr zum Thema

Star-News der Woche