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Katie Holmes + Tom Cruise Es ist noch lange nicht vorbei!

Nach der Trennung von Tom Cruise fühlt sich Katie Holmes als Siegerin. Doch Scientology-Aussteiger warnen: Der Kampf um Suri hat gerade erst begonnen

Seit Wochen zählt es zu ihren treuesten Begleitern.

Und irgendwie mag man sich Katie Holmes auch gar nicht mehr vorstellen ohne dieses zufriedene Lächeln, das immer wieder über ihr Gesicht huscht - auch während eines Stadtbummels durch New York am Wochenende. Die 33-Jährige wirkte energiegeladen und sendete dabei vor allem eine Botschaft aus: Mich kann nichts und niemand mehr aufhalten! Ein neues Selbstbewusstsein, das Katie Holmes sehr gut steht - und das ihr nach dem innerhalb kürzester Zeit erstrittenen Sorgerecht für Suri auch zusteht. Doch nun melden sich vermehrt Stimmen zu Wort, die sie eindringlich davor warnen, sich ihrer Sache allzu sicher zu sein. Vor allem aktuelle Fotos von Tom Cruise bei einem gemeinsamen Kurzurlaub mit Suri in Disney World sollten sie in höchste Alarmbereitschaft versetzen. Dort tollen die beiden ausgelassen im Wasserpark "Typhoon Lagoon" herum; Suri lacht viel, sie wirkt ausgelassen wie selten und scheint die gemeinsame Zeit mit ihrem Papa sichtlich zu genießen.

Grundsätzlich ist das natürlich etwas Positives - für Katie Holmes ist es aber auch ein deutlicher Hinweis, dass ihr Ex von nun an während seiner Besuchszeiten alle Register ziehen wird, um Suri indirekt oder direkt zu beeinflussen. "Er wird sie mit Liebe und Geschenken überschütten, ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen, damit sie ihn noch mehr liebt, unterstützt und nicht wegen seiner Religion ablehnt", sagt Scientology-Aussteigerin Amy Scobee zu "Gala". Sie leitete jahrelang das Scientology-Celebrity-Center in Los Angeles. Aufgrund ihrer 30-jährigen Erfahrung in der Organisation ist sie sicher, dass Tom Cruise fortan alles gibt, damit seine sechsjährige Tochter irgendwann in die Sekte zurückkehrt. "Deshalb wird er auch die Strategie des ‚third partying‘ anwenden, um Suri mittelfristig von ihrer Mutter zu entfremden", sagt Ursula Caberta, die acht Jahre lang die "Arbeitsgruppe Scientology" der Hamburger Innenbehörde geleitet hat, zu "Gala". Im Klartext heißt das: Cruise beauftragt Menschen aus seinem Umfeld, Suri negative Dinge über ihre Mama zu erzählen - steht dabei selbst aber immer als der Gute da. "Menschen wie zum Beispiel Toms Schwester Cass trichtern Suri ein, dass Katie viel zu streng mit ihr sei und sie zu etwas zwingen würde, das sie doch eigentlich gar nicht will. Subtile Manipulationen, die dafür sorgen könnten, dass die Kleine früher oder später lieber bei ihrem Papa leben möchte. Mit dieser Strategie hat es Scientology bereits geschafft, dass sich Isabella und Connor Cruise vor Jahren von Nicole Kidman abgewandt haben", sagt Aussteigerin Scobee.

Blitzlichtgewitter: Nach Wochen der Trennung darf Tom Cruise seine Suri endlich wieder regelmäßig in die Arme schließen - und bl
Blitzlichtgewitter: Nach Wochen der Trennung darf Tom Cruise seine Suri endlich wieder regelmäßig in die Arme schließen - und bläst nun zur subtilen Gegenoffensive.
© Reuters

Ebenfalls pikant: Eigentlich müsste Cruise aus Scientology-Sicht jeglichen Kontakt zu seiner Tochter abbrechen, weil Suri der Sekte seit Katie Holmes' Flucht aus der Ehe gar nicht mehr angehört. So steht es zumindest im Regelwerk. Nur weil der 50-Jährige aufgrund seines Superstar-Status permanent im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, man einen PR-GAU um jeden Preis verhindern möchte und er zudem selbst ganz oben in der Scientology-Hierarchie steht, lässt man ihn zähneknirschend gewähren. Umso größer ist derzeit der Druck auf Cruise. "Scientologen sind davon überzeugt, dass ihr Glaube die einzige Rettung für die Menschheit ist, und deshalb steht für Cruise fest, dass es auch für Suri die einzige Rettung ist, wenn sie ebenfalls Scientologin wird", sagt Amy Scobee. Darum kenne er nur eine Mission: sein Kind aus den Händen einer Abtrünnigen zu retten ...

Von derart düsteren Szenarien lässt sich Katie Holmes bis dato nicht beeindrucken. Sie bastelt weiter an den Details ihres neuen Lebens in New York und hat für Suri nun offenbar auch die richtige Privatschule gefunden. 40 000 Dollar pro Jahr kostet die Ausbildung in der Eliteschmiede "Avenues", die demnächst nur ein paar Blocks von Katies Apartment im Stadtteil Chelsea eröffnet wird. Derweil sucht Tom Cruise mit Hochdruck nach einem dauerhaften Heim im Big Apple - um noch mehr Zeit mit Suri verbringen zu können. Eine Tatsache, die Katie Holmes gar nicht schmecken dürfte. Alexander Nebe Mitarbeit: Anna-Barbara Tietz

gala.de

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