Katie + Suri: Jetzt beginnt der Spaß des Lebens

Die Scheidung von Tom Cruise ist rechtskräftig - nun wartet das Abenteuer Alltag auf Katie Holmes und Suri. Im September stehen für Mutter und Tochter gleich zwei spannende Premieren an

Endlich hat Katie Holmes, 33, schwarz auf weiß, was sie bereits seit Wochen lebt.

Das Schriftstück, das ihre Scheidung von Tom Cruise, 50, rechtskräftig macht, datiert das Ende der Ehe auf den 21. August 2012. Tatsächlich nutzt Katie seit der Trennung alle Energie dafür, ihr neues Leben als alleinerziehende Mutter aufzubauen. Gemeinsam mit Tochter Suri hat sie in diesem außergewöhnlich heißen New Yorker Sommer Tag für Tag ein Stückchen mehr von der Stadt erobert: Children’s Museum of Art, Museum of Modern Art, Central Park Zoo, West Side Highway, Kindergymnastik an den Chelsea Piers - unermüdlich klapperte die Schauspielerin kindgerechte Hotspots ihrer neuen Heimat ab. Schließlich soll Suri, 6, nicht das Gefühl haben, dass sie weniger ortskundig ist als die anderen Kinder, wenn sie im September eingeschult wird. Katie bringt Struktur in Suris Leben. Struktur bedeutet Halt, und den braucht Suri nach der Trennung ihrer Eltern. Immerhin scheint das Ex-Glam-Paar - anders, als man es nach dem überraschenden Scheidungsgesuch von Katie erwartet hatte - ernsthaft zu versuchen, zivil miteinander umzugehen. Grundlage dafür: klare Verhältnisse, die von den Anwälten beider Seiten innerhalb kürzester Zeit in Form einer außergerichtlichen Einigung erzielt wurden.

Gerüchtehalber steckte Katie bei den Unterhaltsforderungen zurück: Etwa 4,8 Millionen Dollar zahlt Tom für Suri, Katie erhält keinen Anteil an Toms Vermögen, dafür bekam sie das alleinige Sorgerecht für das gemeinsame Kind. Außerdem berichtete ein Vertrauter dem US-Magazin "People": "Holmes und Cruise sprechen regelmäßig miteinander und werden beide das tun, was für Suri richtig ist." Tom Cruise denke auch darüber nach, an Suris Einschulungsfeier teilzunehmen. Eine Selbstverständlichkeit für Väter, eigentlich, doch wenn der Star auftaucht, verursacht er regelmäßig einen Massenauflauf. Und den will Cruise weder den anderen Familien noch Suri zumuten. Denn genau das ist, neben der Trennung ihrer Eltern, Suris zweites Problem: Sie ist zwar an Privatjets und goldene Stöckelschühchen gewöhnt, nicht jedoch an ein ganz normales Kinderleben. Dafür sorgt jetzt die Mama. Zweimal pro Woche bringt sie Suri zum Kinderturnen an den Chelsea Piers. Sie lehrt Suri das Radfahren und lässt sie in Gummistiefeln herumlaufen. Und vor allem: Sie sorgt für Kontakt zu anderen Kindern, arrangiert Playdates mit Suris Cousinen mütterlicherseits oder den Kindern ihrer Sprecherin Leslie Sloane und von Geschäftspartnerin Jeanne Yang.

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Sie beschwört den amerikanischen Geist der Weihnacht

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Melania Trump führt uns durch das weihnachtlich dekorierte Weiße Haus.
©Gala

Katie Holmes, Suri + Tom Cruise

Eine außergewöhnliche Familie

17. April 2017   Tochter Suri Cruise und Mutter Katie Holmes genießen schönes Strandwetter in Miami. Aber auch etwas Action war an der Tagesordnung... 
Gemeinsam ist das Mutter-Tocher-Gespann mit dem Jetski übers Meer gebraust. Suri hat dabei sichtlich Spaß.
4. April 2017   Ein Besuch im Friseursalon macht Freude. Katie überlässt den letzten Schliff ihrer Tochter Suri selbst, die richtet ihre Haarschleife, bis es perfekt sitzt. 
15. Januar 2017   Dieses Lachen ist ansteckend. Katie Holmes besucht mit ihrer Tochter Suri ein Basketballspiel in Los Angeles. Beide genießen einen unbeschwerten Tag zusammen. Suri darf sogar ihre goldene Handtasche mitnehmen.

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Ein Glücksfall ist außerdem der Indoor-Spielplatz in Katie Holmes' neuer Bleibe in der 7th Avenue. Dort spielt Suri mit Gleichaltrigen, während sich Mom mit anderen Müttern austauscht. "Alles, was Spaß macht, gibt jetzt Stärke", sagt Eltern-Kind-Expertin Veronika Richter zu "Gala". "Der Schulanfang und regelmäßiger Kontakt zu Gleichaltrigen werden Suri guttun", so die Autorin des Ratgebers "Rückenwind für Scheidungskinder" (Kneipp Verlag), "denn ein Kind stärkt man durch Förderung, Hobbys und Freunde."

Gefördert wird Suri in ihrem neuen Umfeld ganz sicher. Vermutlich wird die Kleine am 6. September in der Privatschule "Avenues" im Stadtteil Chelsea eingeschult, die für sich als "World School" wirbt - mit breit aufgestellter Fächerkombination, inklusive Architektur/ Design und Sportförderung sowie Unterricht in verschiedenen Sprachen. Partnerschulen verteilen sich auf alle fünf Kontinente. Arbeiten die Eltern mal im Ausland, drücken die Kids eben in Delhi, Frankfurt oder Johannesburg die Schulbank. Es ist ein Fulltime-Job, Suri Stabilität und Sicherheit zu geben. Doch sosehr die Tochter die mütterliche Fürsorge braucht, sosehr ist auch Suri für Katie derzeit der wichtigste Mensch. "Man darf sich als Mutter vom Kind trösten lassen, muss aber gleichzeitig zeigen, dass man auch allein klarkommt", erklärt Veronika Richter. Und das macht Katie vorrangig über ihren Job, in dem sie in diesem Herbst gleich zwei Herzensprojekte verwirklicht: Am 12. September präsentiert sich Katies Mode-Label Holmes & Yang auf der New Yorker Fashion Week - zeitgleich mit Victoria Beckhams Schau übrigens. "Die geballte Aufmerksamkeit der Modebranche ist eine richtig große Sache für Katie", sagte ein Vertrauter der "New York Post". Vergangene Woche meldete das Nobelkaufhaus Barneys, seit der Trennung von TomKat verkaufe sich die Holmes & Yang-Kollektion wie verrückt. Und ab November spielt sie nach sechs Jahren wieder am Broadway Theater, in der Komödie "Dead Accounts" von Theresa Rebeck.

Wichtige Booster für Katies Selbstbewusstsein. Denn auch als Ex-Ehefrau muss sie sich neben Tom Cruise behaupten. Einen Vorgeschmack darauf hat sie erstmals Mitte August bekommen, als Suri sechs Tage lang mit ihrem Daddy in Disneyland verbrachte. Die spektakulären Spaß- und Badebilder aus Orlando dürften Katie verunsichert haben. Wie würde Suri nach diesem Verwöhnprogramm zurück in ihren Alltag finden? Das ist ein gängiges Dilemma getrennter Paare, meint Scheidungsexpertin Richter zu "Gala". "Auch wenn ein Elternteil mit Geschenken punkten kann und der andere nicht: Die Kinder wissen genau, wo sie zu Hause sind und wo sie ihr Nest haben." Ein Nest statt eines goldenen Käfigs - das hat Katie ihrer Tochter in den vergangenen zwei Monaten ganz wunderbar bereitet. Bettina Klee Mitarbeit: Anna Schunck, Julide Tanriverdi

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