Kathy Griffin: Entschuldigung für blutiges Trump-Foto

Das Foto von Kathy Griffin mit dem blutüberströmten Kopf von Donald Trump sorgte für Wirbel. Nun entschuldigte sich die Komikerin.

Ist Kathy Griffin (56) zu weit gegangen? Am Dienstag tauchte in den sozialen Netzwerken ein Foto der Schauspielerin und Komikerin auf, auf dem sie offensichtlich den abgetrennten und blutüberströmten Kopf von US-Präsident Donald Trump (70) an den Haaren hielt. Die Aufnahme stammte aus einem Shooting mit dem berühmten Fotografen Tyler Shields (35), der das Foto auch veröffentlichte. Die Kritik kam postwendend. Mittlerweile hat sich Griffin via Instagram und Twitter für das Foto entschuldigt.

In einer Videobotschaft sagt sie: "Ich bin Komikerin. Ich überschreite Grenzen. Ich verschiebe Grenzen und überschreite sie dann. Ich bin viel zu weit gegangen. Das Bild ist zu verstörend. Ich verstehe, warum es den Leuten bitter aufstößt. Es war nicht lustig. Ich habe es verstanden." Sie werde den Fotografen bitten, das Foto aus dem Netz zu entfernen, sagt sie weiter. "Ich bitte um Vergebung. Ich bin zu weit gegangen. Ich habe einen Fehler gemacht", so Griffins klare Worte.

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Zuvor hatte bereits Donald Trumps Sohn, Donald Trump Jr. (39), seinen Unmut über das Foto via Twitter geäußert. "Abscheulich, aber nicht überraschend", so seine Reaktion. "Man stelle sich mal vor, was passiert wäre, wenn ein Konservativer das mit Obama als Präsident der Vereinigten Staaten gemacht hätte?" Auch Hillary Clintons Tochter Chelsea (37) nannte das Foto "widerwärtig und falsch". Es sei niemals lustig, über die Ermordung eines Präsidenten Witze zu machen, kritisierte Clinton im Kurznachrichtendienst.

Auch Donald Trump hat sich inzwischen geäußert. "Kathy Griffin sollte sich schämen. Meine Kinder, vor allem mein elf Jahre alter Sohn Barron, machen deshalb eine harte Zeit durch. Das ist krank!", echauffiert sich der Präsident auf Twitter. Unterdessen berichtet das US-Klatschportal "TMZ", dass sich der Secret Service mit der Causa Griffin beschäftigen werde. Auch der TV-Sender CNN, der eng mit Griffin zusammenarbeitet, schließt Konsequenzen noch nicht aus.

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