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Kate Beckinsale Ihre furchtbaren Erlebnisse mit Harvey Weinstein

Kate Beckinsale
© Getty Images
Kate Beckinsale teilt nun in Form eines langen Posts auf Instagram die unglaublichen Erfahrungen, die sie mit Harvey Weinstein machen musste. Darunter wüste Beschimpfungen, Herabsetzung und Drohungen.

Der ehemalige Filmmogul Harvey Weinstein, 67, wurde nun für zwei seiner verübten Sexualverbrechen verurteilt. Insgesamt beschuldigten 80 Frauen den 67-Jährigen sie sexuell belästigt zu haben. Darunter die Schauspielerin Kate Beckinsale, 46. Diese verfasste jetzt einen langen Beitrag auf ihrem Instagram-Profil, in dem sie enthüllt, wie sehr Weinstein sie unter Druck setzte und was er von ihr verlangte.

Kate Beckinsale: "Der Schock ließ mich in Tränen ausbrechen"

Kate Beckinsale lud ein Bild von sich selbst und eines von Harvey Weinstein hoch (Swipe nach rechts). Die Fotos wurden bei der Premiere des Films "Weil es Dich gibt" aus dem Jahr 2001 aufgenommen. Die Anschläge vom 11. September waren erst wenige Wochen her, weshalb die Besetzung des Films, darunter Beckinsale, an der Premiere eigentlich nicht teilnehmen wollten: "Wir haben uns alle geweigert, dorthin zu gehen." Denn eine solche Veranstaltung fühlte sich für die Schauspielerin wie die "unsensibelste, taubste und respektloseste Idee an(...), die man sich vorstellen kann, aber Harvey bestand darauf."

Einen Tag nach der Premiere habe Weinstein Kate gefragt, ob sie ihre damals zweijährige Tochter zu ihm nach Hause bringen wolle, um mit seiner gleichaltrigen Tochter zu spielen. Sie habe die Einladung angenommen und ihre Tochter sei umgehend von seiner Nanny in ein anderes Zimmer gebracht worden. Denn Weinstein ging augenblicklich auf die Schauspielerin los und brüllte sie an: "Du dumme Fot***, du hast meine Premiere ruiniert. Wenn ich einen roten Teppich ausrolle, ziehst du ein enges Kleid an, wackelst mit dem Ars*** und mit den Tit*** und gehst nicht wie eine verdammte Lesbe da runter". Kate sei derart geschockt gewesen, dass sie zitterte und zu weinen begann.

Harvey Weinstein beschimpfte sie

Sie habe versucht ihm zu erklären, dass "die Stadt brennt", "die Leute immer noch nach ihren Verwandten suchen" und daher hielt "keiner von uns die Premiere für angemessen". Doch das soll Weinstein nicht interessiert haben: "Das ist mir egal - es ist meine verdammte Premiere, und wenn ich eine Mus*** auf dem roten Teppich haben will, dann bekomme ich sie". Das sei laut Kate Beckinsale nur "eine von vielen Erfahrungen (gewesen sein), die unter keine Straftat fallen. Aber ICH WURDE dafür und für andere Fälle bestraft, in denen ich jahrelang (...) 'Nein' zu ihm sagte."

"Dass er 23 Jahre ins Gefängnis kommt, ist für mich eine große Erleichterung"

Aus diesem Grund sei Kate froh gewesen, von Weinsteins Urteil zu erfahren: "Zu hören, dass er 23 Jahre ins Gefängnis kommt, ist für mich eine große Erleichterung im Namen aller Frauen, die er sexuell missbraucht oder vergewaltigt hat, und ich hoffe, dass es eine Abschreckung für diese Art von Verhalten in dieser und jeder anderen Branche sein wird."

Und weiter: "Aber auch die Verbrechen, die keine Verbrechen sind, das unmenschliche Schikanieren und der kranke verdeckte Missbrauch, für die es KEINEN Ausweg mehr gibt, egal wem Sie es erzählen (und ich habe es erzählt), müssen verschwinden, und ich hoffe und bete, dass wir als Branche anfangen können, alle Machtmissbräuche tatsächlich zu ächten und sie aufzudecken und zu beseitigen, für alle Geschlechter, für immer."

Verwendete Quelle:Instagram

sti Gala

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