Kastelruther Spatzen: Müssen sich die Fans Sorgen machen?

Der Frontmann der Kastelruther Spatzen, Norbert Rier, muss sich am Herzen operieren lassen. So will er seine Fans beschwichtigen.

Norbert Rier bei einem Auftritt im Juli

Norbert Rier bei einem Auftritt im Juli

Am Dienstag hat Norbert Rier (57) von den Kastelruther Spatzen ("Dem Leben ins Gesicht gelacht") bei Facebook ein Video veröffentlicht, in dem er ankündigt, dass er sich am 18. Oktober am Herzen operieren lassen muss. Weil eine Herzklappe verkalkt ist und nicht mehr richtig schließt, muss diese ausgetauscht werden. Das treibt Fans selbstverständlich die Sorgenfalten auf die Stirn. In der "Augsburger Allgemeinen" versichert Rier aber: "Es braucht sich keiner Sorgen zu machen; ich bin durchgecheckt worden und bin bis auf eine verkalkte Herzklappe gesund." Bereits im Dezember wolle er wieder sicher "alle Termine wahrnehmen können". Und auch in dem Clip auf Facebook macht Rier einen sehr zuversichtlichen Eindruck.

Was ist der Grund?

Auf der Bandhomepage schreiben die Kastelruther Spatzen, dass unter anderem eine "verschleppte Grippe oder gar eine Lungenentzündung" der Grund für die bei einer jährlichen Untersuchung festgestellte Erkrankung sein kann. Die geplante "Volksmusik meets Classic"-Tour mit Richard Clayderman müsse allerdings leider abgesagt werden, "das erste Mal" für Rier, wie er auch gegenüber der "Augsburger Allgemeinen" erklärt. "Aber ich darf nicht den Fehler begehen, eine Herz-OP weiter rauszuschieben." Er will sich der Operation in einer deutschen Spezialklinik unterziehen. "Zu den behandelnden Ärzten habe ich volles Vertrauen und bin in guten Händen", meldet sich der Frontmann auch auf der Homepage zu Wort. Das 33. Kastelruther Spatzenfest am 6. Oktober und zwei Konzerte in Holland, die vor dem Operationstag stattfinden, sollen nicht ausfallen.

Glücklicherweise zeigen die Fans vollstes Verständnis - in mehreren Hundert Kommentaren auf Facebook. Stellvertretend für viele andere schreibt ein Nutzer: "Lieber Norbert, ich drücke fest die Daumen für die bevorstehende OP. Ich werde ganz fest an Dich denken. Nimm Dir soviel Zeit zur Genesung, die Du brauchst. Gesundheit ist das allerhöchste Gut." Böse über die abgesagten Termine ist keiner.

So schnell dürfte sich Rier vermutlich in keinem Fall hängen lassen. Auf die Frage, wie schwer es sei, nach einem Schicksalsschlag weiterzumachen, erklärte er im Oktober 2013 gegenüber spot on news: "Das schlimmste wäre ja den Kopf in den Sand zu stecken. Es gibt immer wieder einen Lichtblick. Manchmal ist es auch nicht schlecht, wenn man ab und an merkt, es ist doch nicht alles Gold was glänzt. Aber durch die Musik, durch die Freunde und vor allem durch die Familie erfährt man einen Rückhalt und weiß, dass es weitergehen muss."

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