Karl-Theodor zu Guttenberg: Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen Karl-Theodor zu Guttenberg im Rahmen der Plagiatsaffäre eingestellt. Er muss lediglich eine Geldstrafe zahlen. Die Zeichen deuten auf ein geplantes Comeback des früheren Verteidigungsministers hin

Karl-Theodor zu Guttenberg

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Kaum ein Politikskandal beschäftigte die Medien in diesem Jahr so sehr wie der erschummelte Doktortitel von Karl-Theodor zu Guttenberg. Der ehemalige Verteidigungsminister reagierte auf die Vorwürfe im März mit dem Rücktritt von seinen politischen Ämtern. Anschließend wanderte er mit seiner Familie in die USA aus.

Nun stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den einstigen Vorzeige-Politiker ein. Zu einer Hauptverhandlung wird es nicht kommen. Dieses berichtet "Bild.de". Einzige Strafe für den Schummler: Er muss 20.000 Euro an die "Kinderkrebshilfe" zahlen.

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"In aufwändiger Recherchearbeit durch Polizei und Staatsanwaltschaft wurde die gesamte Doktorarbeit des früheren Verteidigungsministers untersucht", heißt es in einer offiziellen Erklärung. Zwar beinhalte die Arbeit zahlreiche Plagiatsverstöße, allerdings wäre dabei kein größerer finanzieller Schaden für die Urheber entstanden. Zu Guttenberg hätte außerdem keinen wirtschaftlichen Vorteil daraus gezogen. Mit der Zahlung der 20.000 Euro, die Guttenberg bereits geleistet hat, ist die Sache daher vom Tisch.

Es sieht ganz so aus, als plane Karl-Theodor zu Guttenberg ein Comeback. Vor wenigen Tagen trat er erstmals wieder öffentlich auf und war als Politik-Experte bei einer Sicherheitskonferenz in Halifax geladen. Außerdem soll der ehemalige CSU-Politiker an einer neuen Doktorarbeit schreiben – dieses Mal voll und ganz aus eigener Feder.

Doch damit nicht genug, denn Karl-Theodor zu Guttenberg meldet sich auch mit einem anderen schriftlichen Werk zurück. Zusammen mit dem Chefredakteur der "Zeit" Giovanni di Lorenzo bringt er ein Buch mit dem Titel "Vorerst gescheitert" heraus. Darin äußert er sich detailliert zu der Plagiatsaffäre. Am 29. November wird dieses erscheinen.

Mit der Einstellung der Ermittlungen ist der Plagiatsskandal nun auch juristisch abgehakt. Die Schuldfrage wurde dabei zwar nicht abschließend geklärt, jedoch erhält zu Guttenberg keinen Eintrag in seinem polizeilichen Führungszeugnis. Ob seine Glaubwürdigkeit damit wieder hergestellt ist, bleibt abzuwarten. Die Bahn für ein Comeback des ehemals beliebtesten Politkers in Deutschland wäre nun jedenfalls frei.

kse

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