Karl-Theodor zu Guttenberg: Dank an die "Facebook"-Freunde

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bedankt sich bei seinen Fans per Video-Botschaft. Unzählige Anhänger des Politikers hatten sich in den letzten Wochen auf der Internetplattform "Facebook"für ihn eingesetzt

Karl-Theodor zu Guttenberg

Am 1. März 2011 ist Karl-Theodor zu Guttenberg vom Amt des Verteidigungsministers zurückgetreten. Aufgrund seiner gefälschten Doktorarbeit war der Politker unter massiven Druck geraten und hatte schließlich "die Grenzen seiner Kräfte" erreicht. Drei Wochen später, am 22. März, wendet er sich mit einer Videobotschaft an seine Befürworter auf der Internetplattform "Facebook".

In dem Video spricht zu Guttenberg direkt seine vielen Fans an, die ihm in den letzten Wochen den Rücken gestärkt haben. Er sei aus "bekannten Gründen" erst jetzt dazu gekommen, sich den vielen Kommentare und Zusprüche zu widmen.

Das dürften einige an der Zahl sein: Die größte Fan-Gruppe auf "Facebook" ("Wir wollen Guttenberg zurück") besteht immerhin derzeit aus mehr als einer halben Millionen Mitgliedern. Und die Beliebtheit des Politikers reißt nicht ab: Sieben Stunden nach der Video-Veröffentlichung äußerten bereits fast 9000 Facebook-Nutzer ihr Netzwerk-Gefallen per Klick. Laut des Meinungsforschungsinstituts "Forsa" wünschen sich zudem 62 Prozent der Deutschen die Rückkehr von zu Guttenberg als Verteidigungsminister - zumindest nach einer gewissen Karenzzeit.

Dazu sagte zu Guttenberg in seiner 24-Sekunden-Botschaft nichts, doch er freue sich in nächster Zeit über "Facebook" Kontakt zu seinen Befürwortern halten zu können. Zeit müsste er jetzt genug dafür haben: Am vergangenen Samstag (19. März) trat er auch von seinem letzten Amt als Vorsitzender des CSU-Bezirks Oberfranken zurück.

lbr

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