Karl Lagerfeld Rente ist kein Thema für ihn

Karl Lagerfeld
© CoverMedia
Modemogul Karl Lagerfeld glaubt, er arbeite unter "perfektesten Bedingungen" und fände es blöd, das aufzugeben.

Karl Lagerfeld (79) glaubt, es wäre "dumm" in Rente zu gehen.

Der Fashion-Designer leitet neben seinem eigenen Label außerdem die beiden Modehäuser 'Chanel' und 'Fendi'. Obwohl der deutsche Modezar jedes Jahr mit einer Vielzahl einzigartiger Kollektionen aufwarten muss, hat er keinerlei Pläne sein Arbeitspensum zu verringern, da er seinen Job liebt.

"Warum würde ich aufhören wollen zu arbeiten? Wenn ich das tue, werde ich sterben und es wird alles beendet sein", sagte der Modeschöpfer während eines 'Vogue TV'-Interviews. "Leute, die in ein Büro gehen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, haben etwas Langweiliges. Ich wollte diesen Job machen, seit ich ein Kind war. Ich liebe Fashion. Ich habe Glück, unter den perfektesten Bedingungen arbeiten zu können. Ich kann in allen möglichen Bereichen tun, was ich will. Die Kosten sind keine Kosten. Ich wäre dumm das zu beenden. Arbeit ist, seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten, gelangweilt zu sein."

Vor kurzem eröffnete die Ausstellung 'The Chanel Black Jacket', bei der Bilder vieler Musen des Labels gezeigt werden, die den kultigen Kurzmantel der Marke tragen. Über hundert Menschen sind in der Jacke zu sehen und der schlohweiße Kreativkopf gab offen bekannt, von wem er am meisten beeindruckt war. "Eine meiner Favoriten ist eine Frau mit weißem Haar und ohne Make-up namens Micheline Chaban-Delmas, die Witwe eines früheren französischen Präsidenten. Sie ist genial und sie steht mit niemandem in Konkurrenz. Es hat nichts mit Ruhm zu tun, Schönheit oder Jugend - sie steht einfach über den Dingen. Kein Make-up, kein Botox, nichts. Deswegen ist ihr Bild das Beste", verriet Karl Lagerfeld.

CoverMedia

Mehr zum Thema


Gala entdecken