Kanye West: "Ich bin benutzt worden" – Trump-Fan distanziert sich auf Twitter

Kanye West hat sich noch vor Amtsbeginn von US-Präsident Donald Trump als großer Fan seiner Politik geoutet. Doch nach der einstigen Liebeserklärung kommt jetzt der Rückzug des Rappers

Bis vor kurzem noch promotete Rapper Kanye West, 41, fleißig die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, 72, auf seinen Social-Media-Profilen. Bei seinen Fans traf dies immer auf wenig Anklang. Doch wie Kanye jetzt auf Twitter verlauten ließ, möchte er sich in Zukunft von seinen selbsternannten "Bruder" distanzieren und kehrt dessen Politik den Rücken zu - doch woher der plötzliche Sinneswandel? 

Beim Besuch im Weißen Haus schüttelt Kanye West noch freudestrahlend Trumps Hand 

Kanye West macht Ansage auf Twitter

Via Twitter erklärt der dreifache Familienvater: "Meine Augen sind jetzt weit geöffnet und begreifen nun, dass ich benutzt worden bin, Botschaften zu verbreiten, an die ich nicht glaube. 

Wolke Hegenbarth

Sie kämpft fürs Stillen in der Öffentlichkeit

Wolke Hegenbarth
Wolke Hegenbarth kämpft auf Instagram fürs Stillen in der Öffentlichkeit. Wie ihre Fans darauf reagieren, sehen Sie im Video.
©Brigitte / Gala

Ich distanziere mich von Politik und konzentriere mich vollständig darauf, kreativ zu sein!"

Diese konkrete Ansage dürfte seinen Fans gefallen. Dabei sah Mitte Oktober noch alles ganz anders aus. 

Kanye West: Besuch bei Donald Trump

Donald Trump lud den Sänger noch vor ein paar Wochen zu sich ins Weiße Haus ein. Dort tauschten sich die Männer angeregt aus, schossen Fotos zusammen und Kanye schenkte Trump anerkennende Worte. Dabei entsteht auch folgendes Bild, das Kanye auf seiner Instagram-Seite am 13. Oktober 2018 veröffentlichte.

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MAKE AMERICA GREAT

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Warum die plötzliche Kehrtwende?

Woher die plötzliche "Make America Great Again"-Aversion kommt, ist nur teilweise klar. Ein Grund von Kanyes Kehrtwende ist die aktuelle "Blexit"-Bewegung (steht für "Black exit") in den USA, bei der Afroamerikaner angehalten werden, Trump zu unterstützen und sich von der demokratischen Partei abzuwenden.

Kanyes Name wird für den "Blexit" missbraucht

Im Rahmen dieser Bewegung entstanden T-Shirts und Pullis mit dem Slogan "Blexit", die in den Medien mehrfach mit Kanye in Verbindung gebracht wurden. Auf Twitter gibt er an, er habe mit der Anti-Demokraten-Klamotte nichts zu tun. Es sei sein Name dafür missbraucht worden und er wollte nie mit "Blexit" in Verbindung gebracht werden. 

Kim Kardashian ist Trump-Skeptiker

An Kanyes urplötzliche Abwendung von Trump könnte auch seine Frau Kim Kardashian maßgeblich beteiligt sein. Im Gegensatz zu ihrem Mann sieht sie Trumps Politik mit großer Skepsis. Ob sie ihm vielleicht eine Moral-Lektion erteilt hat? Möglich ist es. 

Modische Minis

Der Style von North West

In 2016 kennt man Kim Kardashians kleine Tochter, North West, noch mit niedlichen Zöpfen, die ihre krausen Löckchen zusammenhalten.
Zwei Jahre später - im Juni 2018 - muss man zweimal hingucken, um North zu erkennen. Denn auf wundersame Weise sind ihre Haare super glatt geworden. Ob hier schon nachgeholfen wurde?
Nur einen Tag später ist North erneut mit ihren Eltern unterwegs. Dieses Mal trägt sie ihr Haar zu einem Zopf und ein asiatisch angehauchtes Seidenkleid. Aber stopp mal, ist die 5-Jährige etwa geschminkt und trägt Rouge?!
Für dieses Outfit ihrer Tochter muss Kim Kardashian viel Kritik einstecken. North ist in New York unterwegs und trägt auf ihrem pfirsichfarbenen Satinkleid ein Korsett. Auch wenn das Mieder mit der lila Blume nur ganz locker um ihre Taille gebunden ist, empfinden viele Fans das Kleidungsstück als unpassend für eine Vierjährige.  Die Kardashian-Schwestern machen auf ihren Social-Media-Profilen immer wieder Werbung für einen Taillentrainer, der wie ein Korsett aussieht.

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Verwendete Quellen: Instagram, Twitter

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