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Kanye West "Ich hätte fast meine Tochter getötet!"

Kanye West
© Picture Alliance
Kanye West hat mit seinem Wahlkampf begonnen. Bei seiner ersten Kundgebung ist er in Tränen ausgebrochen, als er über Abtreibungen sprach.

Kanye West, 43, ist für seine kontroversen Äußerungen und seine versteinerte Miene bekannt. Doch bei seiner ersten Kundgebung zur Unterstützung seiner Kandidatur als US-Präsident zeigte sich der Rapper plötzlich emotional, kämpfte mit den Tränen. 

Kanye West spricht über Abtreibung

Mit einer kugelsicheren Weste betrat der Rapper die Bühne vor einem kleineren Publikum in Charleston, South Carolina. Dort sprach er rund eine Stunde lang über Themen wie Sklaverei, Rassismus und auch Abtreibung. Kanye West erinnerte sich in diesem Zusammenhang an die erste Schwangerschaft von Kim Kardashian, 39.

"Ich erinnere mich, dass meine Freundin [Kim Kardashian, Anm. d. Red.] mich schreiend und weinend anrief. Und ich dachte nur, weil ich zu dieser Zeit Rapper und da draußen war, verschiedene Freundinnen und alles hatte... und sie sagte: 'Ich bin schwanger. Und ich sagte: 'Ja!' Und dann sagte ich: 'Uh oh'", so Kanye West. In seiner Rede erinnerte sich Kanye West weiter:

Sie weinte ... und einen Monat, zwei Monate und drei Monate lang sprachen wir darüber, dass sie dieses Kind nicht bekommt. Sie hatte die Pillen in der Hand.

Es sei eine Vision Gottes gewesen, erklärt West, die ihn davon abhielt, das Kind abtreiben zu lassen. Er entschied sich schlussendlich doch für das Baby. "Auch wenn meine Frau sich nach dieser Rede von mir scheiden lassen will, hat sie North auf die Welt gebracht, auch wenn ich es nicht wollte. Sie beschützte dieses Kind." Zudem soll er gesagt haben: "Ich hätte fast meine Tochter getötet!", bevor er schrie: "Ich liebe meine Tochter!" Nach North bekamen Kanye und Kim drei weitere Kinder: Saint, vier, Chicago, zwei, und Psalm, eins.

Kanye West: "Mein Vater wollte mich abtreiben"

Der Rapper sprach auch über seine 2007 verstorbene Mutter. Dabei offenbarte Kanye West, dass er nach dem Willen seines Vaters ebenfalls nie das Licht der Welt erblickt hätte. "Mein Vater wollte mich abtreiben. Meine Mutter hat mein Leben gerettet, es hätte keinen Kanye West gegeben, weil mein Vater zu beschäftigt war"

Ist die Kandidatur ernst gemeint?

Viele Fans des Musikers und Modedesigners fragten sich im Vorfeld, ob seine politische Kampagne ein Werbegag ist oder ernst gemeint - die Frage kann nach seinem jüngsten Auftritt offenbar weiter nicht beantwortet werden. Ein später wieder gelöschter Tweet auf Wests Account mit der Songliste für ein neues Album heizte die Spekulationen weiter an, schrieb die "BBC".

SpotOnNews

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