Justin Timberlake beim Super Bowl: SO war der "Nippelgate" mit Janet Jackson wirklich

Justin Timberlake ist der Star der diesjährigen Halbzeitshow beim Super Bowl. 2004 war er das schon einmal und sorgte mit Janet Jackson für einen der größten TV-Skandale der jüngeren US-Geschichte. War "Nippelgate" wirklich eine Panne oder doch eine raffiniert geplanter PR-Aktion?

Ein Moment, den bis heute viele Zuschauer nicht vergessen haben: Janet Jackson mit entblößter Brust beim Super Bowl 2004, nachdem Justin Timberlake ihr am Oberteil gezogen hatte 

Janet Jackson mit entblößter Brust auf der Bühne, der Blick frei auf ihre mit einem Piercing verzierte Brustwarze: 144 Millionen TV-Zuschauer in den USA trauen ihren Augen kaum, was sie am 1. Februar 2004 auf der Showbühne des Super Bowls zu sehen bekommen. Selbst heute, 14 Jahre später, ist der Vorfall unvergessen. Vor allem deshalb, weil Justin Timberlake beim diesjährige Finale der National Football League zum ersten Mal seit "Nippelgate" wieder als Sänger auftreten wird. Doch was steckt eigentlich wirklich hinter dem pikanten Malheur von damals?

"Nippelgate": So passierte er wirklich

Ein Verwandter von Jackson, der namentlich unerwähnt bleiben möchte, packt in der "New York Post" aus. Demnach war die Showeinlage zu Timberlakes Hit "Rock Your Body" grundsätzlich zwar geplant, ging aber gehörig schief. "Ihr roter BH war alles, was gezeigt werden sollte, keine Brustwarze, keine nackte Tatsachen", sagte der Insider über Jackson. "Es sollte ein wenig anzüglich sein. Aber niemand wollte, dass ihre Brüste gezeigt werden." Pech, dass Timberlake im Eifer des Gefechts etwas zu ungestüm war - und "Nippelgate" seinen Lauf nahm. "Es wurde eine große Sache, weil Justin das Kostüm viel zu hart packte. Anstatt an einem kleinen Teil zu ziehen, riss er auch das BH-Teil ab."

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Janet Jackson in der Krise

Der Fall schlug in den USA hohe Wellen: Über 200.000 Zuschauer beschwerten sich bei der staatlichen Rundfunkaufsichtsbehörde FFC; große TV-Events wie die "Oscar"-Verleihung, die "Grammys" und natürlich der "Super Bowl" wurden künftig mit einer Zeitverzögerung von mehreren Sekunden ausgestrahlt. Für Janet Jackson hatte der Vorfall weitreichende Konsequenzen. Laut "New York Post" wurde ihre Musik von TV-Sendern wie MTV und VH1 sowie Radiostationen fortan verschmäht. Die damals 37-Jährige habe Angst gehabt, dass sie nie mehr auftreten könne. Sogar von ihrer Familie soll sie sich zurückgezogen haben.

Justin Timberlake: Zu wenig Unterstützung für Janet?

"Sie leidet an einer Depression, sie ist nicht sie selbst", sagte Bruder Jermaine Jackson damals der Presse. "Justin muss eine Pressekonferenz abhalten und CBS, MTV und alle anderen für das, was sie Janet antun, verurteilen." Doch es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Timberlake gegenüber MTV öffentlich zugeben sollte, dass er bei "Nippelgate" zu Ungunsten Jacksons glimpflich davongekommen war war. Seine Erklärung im Interview mit dem damaligen MTV-Moderator John Norris: "Ich denke, Amerika ist härter gegen Frauen. Ich denke, Amerika ist unfair gegenüber Menschen mit einer anderen Ethnie." Für Janet Jackson kam die Einsicht 2006 zu spät. Versöhnungsversuche von Timberlake lehnte sie ab. Bis zu einem "gewissen Grad" habe er sie hängengelassen, gab sie bei Talkerin Oprah Winfrey zu. Sie würde sich mit Timberlake treffen, wenn sie es für richtig empfinde. Dass soll tatsächlich erst "vor einigen Jahren" der Fall gewesen sein, wie die "New York Post" schreibt.

So ist das Verhältnis zwischen den beiden Sängern heute

Der Vertraute von Jackson verrät, dass trotz des Treffens der zwei Superstars die Wogen immer noch nicht geglättet sind. "Öffentlich wird Janet allen erzählen, dass sie Justin vergeben hat, aber privat will sie ihm nicht vertrauen. Er hat sie angesprochen, dass sie ein paar Sachen zusammen machen sollen, aber ich denke nicht, dass sie dafür bereit ist." Ob die heute 51-Jährige den Super Bowl einschalten wird? Der Insider sagt dazu nur so viel: "Da Timberlake wieder die Halbzeitshow macht, wird es definitiv Gesprächsthema sein."

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