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Justin Bieber Er stellt sich der Polizei

Justin Bieber
© Reuters
Der Ärger scheint für Justin Bieber kein Ende zu nehmen. In Kanada muss er sich nun wegen Körperverletzung verantworten und viele Amerikaner wollen ihn abschieben lassen

Er zieht Probleme mit der Polizei offenbar magisch an: Nachdem er vor einer Woche in Miami verhaftet wurde, stellte sich Justin Bieber am Mittwoch (29. Januar) den Beamten in Toronto.

In Kanada muss sich der 19-Jährige Vorwürfen der Körperverletzung stellen. Wie unter anderem die Newswebsite "cbc.ca" berichtet, soll er im vergangenen Dezember in seinem Heimatland einen Limousinenfahrer angegriffen haben.

"Die Polizei von Toronto verlangte von Justin Bieber, heute persönlich zu erscheinen, um sich mit Vorwürfen bezüglich eines Vorfalls vom 29. Dezember 2013 auseinanderzusetzen." Das teilte der Anwalt des Popstars laut "people.com" in einem Statement mit.

"Wir gehen davon aus, dass die Angelegenheit als Ordnungswidrigkeit behandelt wird", hieß es weiter. "Herr Bieber ist unschuldig."

Der Chaffeur soll Justin Bieber und seine Begleiter durch Toronto gefahren haben, als der Mann attackiert wurde. Die Beamten versuchen nun herauszufinden, ob der Sänger in den Angriff involviert war.

Bieber verbringt momentan viel Zeit im Visier der Polizei. Am 14. Februar findet eine Anhörung in Miami statt, in der er sich zu den Vorwürfen des Fahrens unter Alkoholeinfluss und Straßenrennen äußern muss.

Wegen seiner Eskapaden hat der Kanadier viele Amerikaner gegen sich aufgebracht. Mehr als 102.000 Menschen haben auf der Website des Weißen Hauses eine Petition unterschrieben, die dafür sorgen soll, dass Justin Bieber des Landes verwiesen wird. 100.000 Unterschriften sind nötig, damit die Regierung das Anliegen prüft.

Laut "tmz.com" sehen ihn die Initiatoren der Petition als "gefährlichen Drogenanhängigen", der "nicht nur die Sicherheit unseres Volkes bedroht, sondern auch einen schrecklichen Einfluss auf die Jugend der Nation hat".

Dass Justin Bieber tatsächlich des Landes verwiesen wird, ist allerdings unwahrscheinlich, da die Vorwürfe gegen ihn dafür wohl (noch) nicht ausreichen.

iwe


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