Julianne Moore: Preis aus Harvard

Julianne Moore wurde von der bekannten Theatergruppe "Hasty Pudding" aus Harvard zur "Frau des Jahres" ernannt. Traditionell muss sie sich erst etwas Spott abholen, bevor sie den Preis erhält

Theater-Stars

Vorhang auf!

Nichts für schwache Nerven: Schauspielerin Ulrike Folkerts, bekannt als Tatort-Kommissarin (Lena Odenthal), steht in Mannheim im Nationaltheater für das Stück "Für immer schön" auf der Bühne. Blutverschmiert und mit gruseligen, milchig weißen Augen sorgt sie für Gänsehaut in den Zuschauerrängen.
Bei den "Bad Hersfelder Festspielen" steht Sängerin Sandy Mölling als Eliza Doolittle auf der Bühne.
Désirée Nick steht am Ernst Deutsch Theaters in Hamburg als die große Joan Crawford auf der Bühne.
Premierenabend am Broadway: Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o spielt in dem Stück "Eclipsed" in New York.

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Große Ehre für Julianne Moore: Die Schauspielerin wurde von der bekannten Theatergruppe "Hasty Pudding" der Eliteuniversität Harvard zur "Frau des Jahres" ernannt. Damit zollen ihr die - übrigens rein männlichen - Studenten für ihre Darbietung als lesbische Mutter im Film "The Kids are All Right" Respekt. Moore bekam für diese Rolle bereits eine Golden-Globe- und eine BAFTA-Nominierung.

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Wie die Nachrichtenagentur "dpa" mitteilt, wird sich die 50-Jährige ihre Harvard-Auszeichnung persönlich abholen und davor traditionell eine Parade durch den Universitätsort Cambridge in der Nähe von Boston anführen. Der Preis wird bereits seit 1951 vergeben, auch ein "Mann des Jahres" wird noch ernannt. Im vergangenen Jahr durften Anne Hathaway und Justin Timberlake der renommierten Universität einen Besuch abstatten.

Bevor die Preisträger ihre Trophäe in Form eines goldenen Puddingstopfs mit nach Hause nehmen dürfen, müssen sich sich jedoch traditionell dem Spott der Studenten stellen. Meist sollen die Hollywoodstars etwas vorspielen oder sie werden mit Misserfolgen aufgezogen. Halle Berry wurde bei der Preisübergabe 2006 zum Beispiel dazu verdonnert, "Ich werde nicht in Catwoman 2 mitspielen" mehrfach auf eine Tafel zu schreiben und danach auf der Bühne mit einem Studenten zu flirten. Und für James Franco wurde 2009 eine jüdische Bar Mizwa nachgestellt. Man kann also gespannt sein, was sich die Harvard-Studenten für die Preisübergabe an Julianne Moore am 27. Januar ausgedacht haben.

sst

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