VG-Wort Pixel

Julia Roberts Corona-Flucht aus Hollywood

Julia Roberts
© Getty Images
Stars wie Julia Roberts, Calvin Harris und Elon Musk verlassen beinahe fluchtartig Hollywood. Die Corona-Pandemie hat alles verändert.

Die Stars verlassen Hollywood. Wo besonders in den vergangenen Jahren die Promis hinströmten, um direkt am Hotspot der Schauspielbranche zu leben, macht sich plötzlich Fluchtverhalten bemerkbar. Der Grund ist die Corona-Pandemie, die natürlich auch vor der glamourösen Film-Welt keinen Halt macht.

Julia Roberts und Co. verlassen Los Angeles

Wie "The Mirror" berichtet, lässt Julia Roberts, 52, aktuell ein 6,8 Millionen Euro teures Haus in San Francisco renovieren, um sich zusammen mit ihrem Ehemann Daniel Moder, 51, und den gemeinsamen Kindern in der 614 Kilometer entfernten Stadt im Norden Kaliforniens niederzulassen. 

Ebenfalls aus dem Staub machen sich angeblich DJ Calvin Harris, 36, Tesla-Chef Elon Musk, 49, und Schauspieler Lou Ferrigno, 68. Sie alle sollen ihre millionenschweren Anwesen in Los Angeles aktuell zum Verkauf anbieten, um dem Zentrum der amerikanischen Film- und Fernsehbranche vorerst den Rücken zu kehren. 

Auch Tom Hanks, 64, Nicole Kidman, 53, und Zac Efron, 32, halten sich bereits außerhalb von Los Angeles auf, heißt es.

"Hollywood hat etwas von seinem Glanz verloren"

Mit Sorge beobachtet der britische Schauspieler Andy Newton Lee das Geschehen. Er galt lange Zeit als Anlaufstelle für viele Künstler, die in die USA ziehen wollen. 15 Jahre lang leitete er dort seine eigene Umzugsfirma "Next Stop LAX", die auf die Bearbeitung von Einreisevisen für Künstler und Unternehmer spezialisiert ist. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Natalie Imbruglia, 45, und Matt Lucas, 46.

"Ich habe jahrelang daran gearbeitet, Promis beim Einleben zu helfen, aber es ist nicht das, was es mal war. Die Menschen sind nicht mehr so ​​besessen davon, hier zu leben wie früher. Hollywood hat etwas von seinem Glanz verloren. Die Pandemie hat alles verändert. Für die Promis ist es nicht mehr so reizvoll, im Smog zu leben", lautet Andys Fazit gegenüber "The Mirror".

Zu der aktuellen Entwicklung sagt er: "Es wird sicherlich viel schwieriger werden, in einer Welt, in der wir jetzt alle um Arbeitsplätze und Chancen kämpfen, umzuziehen und erfolgreich zu sein. Vor Covid war es hart genug, aber jetzt haben viele Agenten ihr Geschäft eingestellt und viele Künstler haben LA verlassen. Viele Schauspieler werden von Job zu Job bezahlt. Wenn es also keine Jobs gibt, gibt es kein Geld. Ich denke, dies könnte zu vielen psychischen Problemen in der Branche führen."

Verwendete Quellen: The Mirror

jno Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken