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Julia Holz Influencerin muss nach Krebs-OP weiter bangen

Julia Holz
Julia Holz
© instagram.com/mrs.julezz
Die krebskranke Influencerin Julia Holz wurde operiert, dennoch muss sie weiter bangen. Entwarnung können ihr die Ärzte noch nicht geben. 

Vier Jahre lang war Julia Holz, 35, nicht zur gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung gegangen, die Quittung dafür bekam sie vor rund einem halben Jahr. Sie machte öffentlich, an Gebärmutterhalskrebs im fortgeschrittenen Stadium zu leiden. Der Krebs hatte bereits gestreut. In einer mehrstündigen OP wurde ihr nun die Gebärmutter entfernt, und damit auch "Herbert", so hat sie ihren Tumor getauft. Doch damit ist der Leidensweg der Wahl-Mallorquinerin noch nicht vorbei.

Julia Holz: "Der Herbert ist raus!"

Zwar ist "Herbert" mittlerweile raus, die OP ist erfolgreich verlaufen, aufatmen kann die 35-jährige Mutter einer Tochter damit aber noch nicht. Denn vor allem die Nachwirkungen setzen ihr gehörig zu. "Ich war jetzt fast zwei Wochen im Krankenhaus, mit vielen Höhen und Tiefen. Im Krankenhaus war es teilweise echt heftig. Ich musste mich zwei Bluttransfusionen unterziehen, weil es mir zeitweise richtig schlecht ging", erklärt Julia gegenüber "Bild". Sie führt weiter aus: "Nach der OP hatte ich ständige Schmerzen auf der rechten Seite, konnte nur sehr schwer atmen, bin immer wieder umgekippt und mir war ständig übel." Die Ärzte konnten im Hinblick auf diese Nebenwirkungen aber Entwarnung geben. So sollen die Schwindelattacken durch Stress und Ängste verursacht worden sein und keinen organischen Ursprung haben. 

Julia zeigt ihre Narbe

Auf Instagram zeigt die Influencerin ihre riesige OP-Narbe. Zwar strahlt sie auf dem Foto, doch der Schock über das große Mal auf ihrem Körper saß zunächst tief. "Meine Narbe ist riesengroß und tut auch noch weh", sagt Julia gegenüber "Bild". Bei Instagram schreibt sie ehrlich: "Das 2te Bild - war zum Anfang schon heftig für mich , da war es das erste mal wo ich es gesehen habe. Die Klammern und dachte omg bis wohin geht das ganze." [sic]

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Doch so schlimm der Anblick zunächst für sie war, Julia weiß, dass die Operation notwendig war, um ihr Überleben zu sichern. "Meine ganze Gebärmutter mit dem Tumor wurde sehr gut entfernt, es sind keine Reste drin geblieben, also es sieht gut aus für mich", sagt sie zu "Bild". 

Auch, wie es jetzt für sie weiter geht, verrät sie. "Es folgen noch Minimum zwei Monate Chemo und Bestrahlung, um weitere Krebszellen auszuschließen." 

Für ihren weiteren Weg kann man Julia Holz nur alles erdenklich Gute wünschen.

Verwendete Quelle: bild.de, instagram.com

abl Gala

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