Judi Dench: Pillen fürs Gedächtnis

Schauspielerin Judi Dench nimmt Tabletten, um ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen

Eine gefragte Schauspielerin wie Judi Dench muss sich einiges merken, vor allem Text. Dass dies der mittlerweile 78-Jährigen zunehmend schwerfällt, gab sie kürzlich in einem Interview zu. Aber Dench weiß sich zu helfen: Dem Sender "Channel 4" berichtete sie, dass ganz bestimmte Tabletten ihr dabei helfen, sich die langen Texte für ihre Rollen zu merken. "Ich weiß nicht, wie ich es [die Texte] behalten soll. Ich nehme jeden Morgen ein wunderbares Mittel namens 'Eye-Q'." Ein Freund soll ihr den Tipp bereits vor Jahren gegeben haben. "Er sagte, ich solle das für mein Gedächtnis nehmen, es sei wunderbar!" Bei den Tabletten handelt es sich um ein frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel mit Fisch-Öl, das eine hohe Konzentration von Omega-3-Fettsäuren enthält.

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Doch nicht nur die nachlassende Merkfähigkeit spielt eine Rolle, das Auswendiglernen von Texten wird Judi Dench durch einen weiteren Faktor erschwert: Im Februar letzten Jahres gab die Schauspielerin bekannt, an einer Makulardegeneration im Auge, eine Erkrankung, die auch als "Gelber Fleck" bekannt ist, zu leiden. Bei dieser Krankheit wird das Sehvermögen der Betroffenen immer mehr geschwächt, bis hin zur völligen Erblindung. Aus diesem Grund sei Dench darauf angewiesen, dass ihr Freunde oder ihre Tochter Finty die Texte vorlesen. "Eigentlich mag ich das, weil ich dann einfach da sitzen und mir die Geschichte vorstellen kann", so Dench.

Ans Aufhören denkt Judi Dench trotz der Umstände noch lange nicht. "Ich möchte gerne weitermachen". Gerade die Dinge, die ganz anders und fremd seinen, mache sie am allerliebsten. So würde sie nicht einmal davor zurückschrecken, aus einem Hubschrauber zu springen, sollte ein Regisseur es von ihr verlangen. Die Frau stoppt so schnell niemand.

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