Joseph Gordon-Levitt: Kritiker von Nachrichtensendungen

Schauspieler Joseph Gordon-Levitt findet die Nachrichtensendungen in seiner amerikanischen Heimat furchtbar.

Joseph Gordon-Levitt (31) kann den Nachrichtensendungen in den USA nichts abgewinnen.

Der Schauspieler ('Inception') informiert sich lieber bei anderen Quellen über das Geschehen in der Welt. Der Star regt sich besonders darüber auf, dass die Nachrichtensender zu Konzernen gehören und deshalb auch nicht frei berichten können. "Jedes Mal, wenn ich mir die Nachrichten im Fernsehen anschaue, denke ich mir, dass es Showbusiness ist - wie eine besch****e Entertainmentshow", wetterte Joseph Gordon-Levitt im Interview mit 'Playboy'. "Ich denke, man sollte sich die Nachrichten aus aller Welt holen, von der BBC, den Pacifica-Stationen, Zeitungen, Blogs und Twittermeldungen. Es ist so komisch, wenn die Leute sagen, dass 'Fox' schlimm sei. Natürlich ist 'Fox' schlimm, aber ich glaube, dass 'CNN' und 'MSNBC' auch nicht besser sind. Ich sehe, dass sich die Sender mit oberflächlichem Kram beschäftigen. Es geht doch darum: Leute mit viel Geld - Leute in Konzernen mit viel Geld - manipulieren das System, um auch weiterhin viel Geld zu verdienen. Und der Rest der Welt leidet darunter. Man kann Millionen von Beispiele finden, wie Goldman Sachs, McDonald's, Walmart oder Monsanto uns besch***en, aber 'CNN', 'Fox' und 'MSCNBC' gehören Fortune-500- Unternehmen [Firmen, die den größten Umsatz in der Welt machen], deshalb werden sie das nie zeigen", regte sich Joseph Gordon-Levitt auf.

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