Jonathan Rhys Meyers: Verdacht auf Selbstmordversuch

Mit einer Überdosis Tabletten soll Jonathan Rhys Meyers angeblich versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Der Schauspieler kämpft seit Jahren gegen seine Alkoholsucht

Jonathan Rhys Meyers

Nach einem angeblichen Selbstmordversuch soll Jonathan Rhys Meyers am Dienstag (28. Juni) in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Das berichtet die Onlineausgabe der britischen "Sun" unter Berufung auf Augenzeugen. Demnach soll Meyers eine Überdosis noch nicht bestimmter Tabletten in seiner Londoner Wohnung zu sich genommen haben. Der Notarzt fand den "Tudors"-Star zusammengekrümmt auf seinem Fußboden. Trotz offensichtlicher Schmerzen habe sich Meyers allerdings gegen eine Einlieferung ins Krankenhaus gewehrt: Erst 30 Minuten nach Eintreffen des Arztes stimmte der Schauspieler einer Behandlung zu. "Das ist sehr traurig", berichtet ein Insider. "Nach Meinung der Anwesenden versuchte er, sich das Leben zu nehmen".

Der Vorfall sorgte besonders in Meyers Nachbarschaft für viel Aufsehen. "Ich sah den Rettungswagen ankommen und habe mir wahnsinnige Sorgen gemacht", berichtet ein Anwohner. "Jonathan ist ein netter Typ. Man sieht ihn ständig auf der Straße. Er sagt 'Hallo' und ist sehr freundlich. Ich hoffe, es geht ihm gut", heißt es weiter.

Gesundheitliche Schäden hat Meyers wohl tatsächlich nicht davon getragen: Schon am Mittwoch (29. Juni) wurde er wieder aus der Klinik entlassen. Kommentieren wollte er den Suizidversuch bisher nicht. Ein Sprecher der Polizei bestätigte allerdings, dass Scotland Yard alarmiert wurde: "Beamte wurden vom Londoner Rettungsdienst gerufen, nachdem ein Mann eine Behandlung verweigert hatte. Er wurde ins Krankenhaus gebracht".

Jonathan Rhys Meyers hat bereits seit Jahren ein Drogenproblem: Erst Anfang Juni begab er sich in eine Entzugsklinik in Südafrika. Es war bereits der fünfte Versuch des 33-Jährigen seine Alkoholsucht zu besiegen.

aze

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