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Joko Winterscheidt Shitstorm für Profilfoto

Joko Winterscheidt
© Facebook/JokoWinterscheidt
Joko Winterscheidt kann es einfach nicht lassen, sich für Menschenrechte einzusetzen - und ausgerechnet dafür kassiert er auf Facebook einen Shitstorm. Der Moderator reagiert

Jeder hat das Recht auf Menschenreicht - so lautet die simple, logische Botschaft, die Joko Winterscheidt mit seinem neuen Profilfoto auf Facebook ausdrücken wollte. In seinen Händen hält der Moderator auf dem Bild ein Pappschild, auf dem "Artikel 14: Jeder hat das Recht auf Asyl" geschrieben steht - ein Zitat aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Für dieses so menschliche Posting erntete der 36-Jährige auf Facebook einen Shitstorm von rechten Hetzern - und Joko reagiert!

"Ich will nichts mit euch zu tun haben"

Der "Circus HalliGalli"-Moderator hat ganz offensichtlich genug von den ausländerfeindlichen Kommentaren auf seinem Profil. In einem emotionalen Beitrag wendet sich der Berliner noch einmal an alle und setzt ein klares Zeichen gegen Rechts:

"Meine lieben 'Freunde' hier auf Facebook. Mein Profilfoto bleibt. Da könnt ihr noch so viele Hass Mails schreiben! Und noch was, es ist keine Kampagne für das dt. Grundgesetz, sondern für Menschenrechte die ich unterstütze. Ja, auch Menschenrechte gibt es. Und im GG ist es von mir aus Artikel 16a, der einem das Recht auf Asyl einräumt. Die Menschenrechte der UN führen dieses Recht allerdings unter Artikel 14. Deshalb macht dieses Schild in meinen Händen Sinn!!!" Also, sagt mir nicht wie dumm ich bin und vor welchen Karren ich mich spannen lasse. Vor keinen nämlich. Ich unterstütze diese Kampagne aus vollem Herzen und bei Verstand. Zwei Dinge die den meisten hier fehlen. Macht euch schlau und erspart mir eure hetzerischen Mails und bitte entfolgt mich. Wenn ihr kein Verständnis für Menschen in Not aufbringen könnt, will ich mit euch nichts zu tun haben... Danke, Joko."

Winterscheidt und andere Promis engagiert wie nie

Die Aktion wird neben Joko auch von Jan-Josef Liefers, Sarah Connor, Palina Rojinski, Benjamin Höwedes und vielen anderen Prominenten unterstützt, die sich mit den Flüchtlingen in Deutschland solidarisieren.

Schon im August veröffentlichte Winterscheidt mit seiner besseren Hälfte Klaas Heufer-Umlauf unter dem Hashtag "#mundaufmachen" ein Video, in dem sich die beiden explizit gegen Fremdenhass einsetzen. Auf YouTube hat der Clip mittlerweile fast 5 Millionen Klicks, Tendenz steigend.


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