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Johnny Depp Sein Bodyguard packt vor Gericht aus

Johnny Depp
© JIM WATSON / POOL / AFP / Getty Images
Seit 2006 arbeitet Malcolm Connolly als persönlicher Leibwächter für Johnny Depp. Jetzt hat der Personenschützer im Verleumdungsprozess zwischen Depp und dessen Ex-Frau Amber Heard ausgesagt. 

Immer mehr Zeugen werden zum Prozess zwischen Johnny Depp, 58, und Amber Heard, 36, geladen. Am Donnerstag, 28. April 2022, schilderte Depps Bodyguard Malcolm Connolly seine Sichtweise auf eine Promi-Ehe, die im Desaster endete. Connolly zeichnete vor Gericht das Bild eines nach Liebe suchenden Schauspielers, der in Amber Heard eine ideale Weggefährtin gefunden zu haben schien – bis ihm plötzlich Veränderungen an seinem Arbeitgeber auffielen.

Johnny Depps Leibwächter entdeckte Verletzungen im Gesicht des Darstellers

Zunächst sei es eine liebevolle Beziehung gewesen, so Connolly. Er beschrieb Amber Heard als "reizend und charmant." Depps Angestellter sei froh darüber gewesen, den Schauspieler "wieder glücklich zu sehen." Connolly, der seit 2006 für Depp arbeitet, erschien für seine Aussage nicht persönlich vor Gericht, sondern wurde aus seinem Heimatland England dazu geschaltet.

Nachdem der Leibwächter eine anfangs harmonische Ehe umschrieb, habe sich die Situation zwischen den Promis in seinen Augen plötzlich verändert. Besonders Amber Heard sei immer "dominanter" geworden. "Amber begann sich zu verändern. Amber fing an, ein bisschen streitlustiger und fordernder zu werden. Ich konnte sehen, dass Amber in dieser Beziehung die Hosen anhaben wollte. Das war ziemlich offensichtlich", zitiert "Daily Mail" die Äußerungen des Bodyguards. 

Connolly betont, dass er nie mit eigenen Augen gesehen habe, wie es zu Handgreiflichkeiten zwischen Johnny Depp und der 36-Jährigen kam. Allerdings habe er irgendwann "Kratzer und Verletzungen" im Gesicht und am Hals seines Chefs wahrgenommen. "Es gab Kratzer an seinem Hals. Vielleicht eine dicke Lippe in der Ecke, eine Prellung in der Augenhöhle. [...] Es wurde immer regelmäßiger. Nicht jede Woche, aber es passierte definitiv", so Connolly. Bei Amber habe er solche Wunden nie gesehen.

Malcolm Connolly: "Ich konnte Amber schreien hören"

Die Streitigkeiten zwischen den Stars haben im Laufe der Ehe immer mehr zugenommen. Der Personenschützer erinnert sich, dass es irgendwann weniger Tage gegeben hätte, an denen es nicht zu Auseinandersetzungen zwischen den Eheleuten kam. "Ich konnte Amber schreien hören. Ich konnte Amber schreien und grölen hören", so Connolly. Es sei "meistens" die Darstellerin gewesen, die er aufgebracht gehört habe.

Der Prozess zwischen Heard und Depp läuft bereits seit dem 12. April 2022. In den vergangenen Prozesstagen wurde von der damals ermittelnden LAPD-Beamtin Melissa Saenz widerlegt, dass Heard Opfer häuslicher Gewalt wurde. Darüber hinaus diagnostizierte die forensische Psychologin Dr. Shannon Curry bei der Schauspielerin eine "Borderline- sowie histrionische Persönlichkeitsstörung". 

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk

jna Gala


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