Johnny Depp und Amber Heard: Sie nutzte seine Drogenvergangenheit aus

Der zweite Gerichtstag in London lieferte erneut tiefe Einblicke in die toxische Ehe zwischen Amber Heard und Johnny Depp.

Damals schien ihre Welt noch perfekt: Amber Heard und Johnny Depp im Jahr 2014.

Auch am zweiten Prozesstag in der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Johnny Depp (57, "Sleepy Hollow") und der britischen Zeitung "The Sun" sind Details über seine gescheiterte Ehe mit Amber Heard (34, "London Fields") ans Tageslicht befördert worden. Erneut war Depps Drogenvergangenheit im Mittelpunkt, die, da ist sich der Hollywood-Star sicher, ganz gezielt von Heard zu ihren Gunsten verwendet wurde. Dass er durch die Drogen zu einem gewalttätigen "Monster" und "Ehefrauenschläger" geworden sei, entspricht seiner Meinung nach jedenfalls alles andere als der Wahrheit.

"Sie ist die einzige Person, die die Ansicht jemals vorgebracht hat, dass ich zum Monster wurde, wenn ich etwas getrunken, Kokain zu mir genommen oder Marihuana geraucht habe", zitiert "The Mirror" aus Depps Statements am zweiten Tag vor Gericht. Seine Sicht der Dinge: "Das war mehr als eine Sorge ihrerseits, es war eine Waffe. Und sie wurde permanent benutzt. Sie hat das Wort [Monster, Anm. d. Red.] ständig verwendet und sichergestellt, dass es um jeden Preis auch hängenbleibt." Mit dieser Aussage deckt sich die Tatsache, dass Depp "The Sun" in London und Heard in der US-Heimat wegen Verleumdung verklagt hat.

Sarah Lombardi

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Nahm auch Heard Drogen?

Als weitere Lüge bezeichnete Depp auch die Behauptung seiner Ex-Frau, dass sie versucht habe, ihn im Kampf gegen die Sucht zu unterstützen. Stattdessen habe sie ihn sogar dazu ermutigt, Drogen zu nehmen und zu trinken. Und auch Heard selbst sei diesbezüglich kein unbeschriebenes Blatt: "Es gab von Anfang an mehrere Momente in unserer Beziehung, in denen sie nicht nur Kokain mit einer Rasierklinge zu Linien geformt, sondern sich das Kokain auch mit dem Finger an den Gaumen gerieben hat", behauptet Depp. "Meine Augen haben das gesehen."

Auch eine nie gesendete E-Mail aus dem Jahr 2013, als Heard und Depp schon zusammen, aber noch nicht verheiratet waren, wurde vor Gereicht verlesen. Darin habe Heard bereits ihre Angst mit den Worten zum Ausdruck bringen wollen: "Die eine Hälfte von dir liebe ich abgöttisch. Die andere macht mir Angst." In den Augen von Depp sei diese Mail jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie lange Heard schon geplant habe, seinen Ruf zu zerstören.

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