Johnny Depp: Er gab Tochter Lily-Rose mit 13 Jahren Marihuana

Johnny Depp steht derzeit vor Gericht im Prozess gegen eine britische Tageszeitung. Dabei gestand der Schauspieler nun, seiner 13-jährigen Tochter Marihuana gegeben zu haben.

Ob sich Johnny Depp, 57, mit dieser Aussage einen Gefallen getan hat? Der "Fluch der Karibik"-Star hatte am Dienstag (7. Juli 2020) in einer Gerichtsverhandlung erklärt, er habe seiner Tochter, Lily-Rose, 21, im Alter von 13 Jahren Marihuana zur Verfügung gestellt. Laut eigener Aussage wollte er mit dieser Handlung ein "verantwortungsvoller Elternteil" sein.

"Meine Tochter war 13 Jahre alt, und wie wir alle wissen, wenn man mit elf, zwölf und 13 Jahren zu einer High School-Party geht, bieten dir Leute Alkohol an, weil sie mit zwölf und 13 trinken, Kokain nehmen, Marihuana rauchen, Ecstasy und viele, viele Drogen nehmen", erklärte Depp vor Gericht in London. 

Charlotte Würdig + Sido

Sie zeigen sich beim Sonnenbaden auf Santorini

Charlotte Würdig und SIdo
Charlotte Würdig und Sido sind seit acht Jahren verheiratet, als sie ihre Trennung bekannt geben.
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Johnny Depp vor Gericht in London

Lily-Rose Depp

Nach einer Party soll Lily-Rose auf ihn zugekommen sein, nachdem man ihr auf einer Feier einen Joint angeboten hatte. "Sie war erst zwölf und sie sagte, sie wusste nicht, was sie tun sollte", so Depp über seine gemeinsame Tochter mit Sängerin Vanessa Paradis, 47. "Ich sagte, 'Hör zu, Süße, wenn du bei einer Party einen Joint überreicht bekommst, dann nimmst du ihn und gibst ihn weiter. Bitte experimentiere nicht mit Drogen von Leuten, die du nicht kennst'", habe er die heute 21-Jährige damals gewarnt und sie gebeten, auf ihn zuzukommen, wenn sie sich für ihren ersten Joint bereit fühle. Er wolle nicht, dass ihre erste Erfahrung mit Menschen ist, die sie nicht kenne und denen sie nicht vertraue.

Johnny Depp: "Ich war ein verantwortungsvoller Elternteil"

"Es ist eine Frage der Sicherheit, es ist ein Vater, der sich in einer solchen Situation um seine Tochter sorgt", meint der 57-Jährige. Er wolle, dass sie ihm vertraut. "Ich wollte sicherstellen, dass alles perfekt ist, den Fernseher anmachen, den Kühlschrank mit Eis füllen und eine Umgebung schaffen, in der die Erfahrung so angenehm wie möglich ist", erklärte Johnny Depp im Gerichtssaal. 

Er habe sich damals mit Vanessa Paradis abgesprochen, bevor er Lily-Rose die Droge gegeben habe. "Ich wusste, dass mein eigenes Marihuana, das ich selbst rauche, vertrauenswürdig und von guter Qualität ist", so der Hollywoodstar. Dann richtete er sich an den Anwalt der Tageszeitung: "Wenn das in Ihren Augen falsch ist, respektiere ich Ihre Meinung. Aber ich habe eine Tochter erzogen und war ein verantwortungsvoller Elternteil."

Hollywoodstar geht gegen britische Tageszeitung vor

Johnny Depp verklagt die britische "The Sun" für einen Artikel von 2018, in dem er unter anderem als "Frauenschläger" bezeichnet wurde. Grundlage hierfür waren die Anschuldigungen seiner Ex-Frau Amber Heard, 34.

Verwendete Quelle: PageSix

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