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Johnny Depp Als Teenager wurde er von seiner Mutter verlassen

Johnny Depp
© Francois G. Durand / Getty Images
Ein bislang ungesehenes Gerichtsdokument der Scheidung von Johnny Depps Eltern im Jahr 1981 deckt erschreckende Details über seine Kindheit auf. Mit nur 15 Jahren war der Schauspieler demnach auf sich alleine gestellt.

Aus seiner schweren Kindheit macht Johnny Depp, 58, kein Geheimnis. Welche Dimension seine "familiären Probleme" jedoch annahmen, wird nun durch an die Öffentlichkeit geratene Gerichtsunterlagen deutlich. Die Papiere zum Scheidungsprozess seiner Eltern Betty Sue Palmer, †81, und John Depp, 83, waren eigentlich schon ad acta gelegt – doch für die Recherche zur neuen Serie "Johnny Depp v Amber Heard" stieß "Hollywood-Detektiv" Paul Barresi, 72, nun auf die explosiven Dokumente.

Johnny Depp: Seine Mutter hat ihn im Stich gelassen

Zum Zeitpunkt der Scheidung seiner Eltern im Jahr 1978 war Johnny Depp gerade 15 Jahre alt. Aus den Gerichtsunterlagen von damals geht jetzt diese erschreckende Aussage seiner Mutter hervor: "Die Ehefrau bestätigt hiermit, dass das minderjährige Kind John C. Depp II mündig, selbstversorgend und gänzlich unabhängig ist."

Der Schauspieler erzählt seine Lebensgeschichte allerdings völlig anders. In Interviews ging er in der Vergangenheit offen mit seiner Drogenabhängigkeit um: Seit er 11 Jahre alt war, habe er alle möglichen Substanzen zu sich genommen. Die Drogen seien ein Weg gewesen, seinen Familienproblemen zu entkommen, wie der 58-Jährige selbst sagt. Mit 16 Jahren brach er schließlich die Schule ab, um Musiker zu werden und lebte monatelang in seinem Auto. 

Johnny Depp

Insider Paul Barresi ist sich nach Sichtung der Gerichtsdokumente sicher: Johnny Depps Mutter hat ihn zu einer Zeit verlassen, in der er sie dringend gebraucht hätte. Sein Leben sei zu instabil und er zu jung gewesen, um für sich selbst aufzukommen: "Er hatte keinerlei finanzielle Absicherung und war weit entfernt davon, sich selbst versorgen zu können".

"Meine Mutter war der gemeinste Mensch den ich je getroffen habe"

Diese Worte gehen unter die Haut. 2018 offenbarte der "Fluch der Karibik"-Darsteller dem Magazin "Rolling Stone", wie sehr er unter seiner "unglücklichen Kindheit" litt. Da sein Vater nie da war, habe seine Mutter ihn und die drei Geschwister alleine großgezogen. Die heimischen vier Wände hätten sich wie ein "Geisterhaus" angefühlt, in dem es immer wieder zu Gewalt kam. Einerseits habe er seine Mutter "vergöttert", andererseits sei sie ein "richtiges Biest" gewesen. Diese traumatische Beziehung zu seiner Mutter schlug sich sogar bei ihrer Beerdigung im Jahr 2016 nieder: "Meine Mutter war vielleicht die gemeinste Person, die ich in meinem ganzen Leben getroffen habe", soll der Hollywood-Star dort gesagt haben.

Nach Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau werde er "boykottiert"

Seit der Scheidung von seiner Ex-Frau Amber Heard, 35, im Jahr 2017 steht ihr langwieriger Rechtsstreit im Fokus der Medien. Nachdem seine Ex-Frau ihn der häuslichen Gewalt bezichtigte, klagte Depp gegen die Zeitung "The Sun", weil er darin als "Frauenschläger" bezeichnet wurde – und verlor den Prozess. Der Schauspieler findet seither, er werde "boykottiert", wie er "The Sunday Times" berichtete.

Verwendete Quelle: pagesix.com, thesun.com

ste Gala


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