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Johnny Depp Aufnahmeleiter "freut sich" auf Gerichtstermin mit dem Star

Johnny Depp
Johnny Depp
© Jim Watson / Getty Images
Kaum hat Johnny Depp den Gerichtssaal im Prozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard verlassen, könnte er schon bald wieder mit seinem Anwaltsteam in einem anderen sitzen. Der Aufnahmeleiter seines Films "City of Lies" hat ihn bereits vor vier Jahren auf Schadensersatz verklagt und das Verfahren ist noch immer nicht abgeschlossen. 

Beleidigungen und Schläge stehen als Vorwürfe im Raum. Johnny Depp, 58, soll im April 2017 den Aufnahmeleiter des Films "City of Lies" bepöbelt und "zwei Mal in die Rippen geschlagen" haben. Bereits im Juli 2018 hat Gregg "Rocky" Brooks, 61, eine Klage gegen den "Fluch der Karibik"-Star eingereicht. Depp habe ihm "emotionalen Stress" zugefügt, nachdem er ihn mehrfach auf den Brustkorb geboxt habe. 

Johnny Depp: Sein Prozessgegner "freut sich auf seinen Tag vor Gericht"

Nach Depps Sieg im Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard, 37, äußerte sich nun Brooks Anwalt Pat Harris gegenüber "The Sun" und erklärte: "Obwohl wir die Entscheidung der Jury respektieren, hat sie keine Relevanz für Mr. Brooks‘ Fall in Los Angeles." Gegenstand der Klage sei ein ganz anderer. "Brooks‘ Fall handelt nicht von zwei Hollywood-Stars, die in eine giftige Beziehung verwickelt sind. Es geht um den Angriff eines hart arbeitenden Mitglieds der Filmcrew durch den Star der Produktion." Sein Mandant sei auch nach Depps jüngstem juristischen Erfolg guten Mutes. "Herr Brooks freut sich auf seinen Tag vor Gericht", so sein Anwalt.

"Wer zum Teufel bist du?"

Brooks behauptet, Johnny Depp habe zwei Freunde für eine Szene engagiert, die das Team in Los Angeles für den Film über den Mord an Rapper Biggie Smalls, †24, drehten. Laut dem Aufnahmeleiter habe die Szene nicht geklappt, woraufhin er den Regisseur und Depp darauf hingewiesen habe, dass sie nur noch einen Versuch hätten. Brooks behauptet, der Schauspieler habe wütend reagiert. Offenbar so bedrohlich, dass sein eingeschüchterter Mitarbeiter noch versuchte, einen Polizisten zu seinem Schutz hinzuzuziehen. Depp habe sich dennoch nicht bremsen lassen, ihn angegriffen und geschrien: "Wer zum Teufel bist du? Du hast kein Recht, mir zu sagen, was ich tun soll." Dabei habe sein Atem nach Alkohol gerochen. 

Amber Heard und Johnny Depp

Brooks sei ruhig geblieben und habe nicht reagiert, woraufhin Johnny gebrüllt habe: "Ich werde dir 100.000 Dollar geben, wenn du mich jetzt ins Gesicht schlägst." Eine Aufforderung, die der Aufnahmeleiter ebenfalls ignoriert habe. In der Klage wird behauptet, Depp habe nicht locker gelassen und sich weiterhin ausfallend verhalten, bis ihn seine Leibwächter vom Ort des Geschehens weggebracht hätten. Wie Brooks angibt, sei er nach diesem Vorfall gefeuert worden, weil er sich weigerte zu versprechen, wegen des Vorfalls nicht zu klagen. 

Depp wirft Brooks provozierendes Verhalten vor

In seiner Reaktion auf die Klage behauptete Depp derweil, Brooks sei wegen "Selbstverteidigung/Verteidigung anderer" verletzt worden. Er bestand zudem darauf, der 61-Jährige habe die Handlungen, die seine Verletzungen verursachten, selbst "provoziert". Der Aufnahmeleiter indes scheint entschlossen, Depp in Kürze vor Gericht wiederzusehen und einen Schadensersatz in noch nicht benannter Höhe einzufordern. 

Verwendete Quelle: thesun.co.uk

ama Gala

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