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Johnny Depp Er legt Einspruch gegen Amber Heards Aufhebungsantrag ein

Johnny Depp
© Jim Watson / Getty Images
Johnny Depp will einen erneuten Prozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard vermeiden. Heard hatte Anfang Juli einen Aufhebungsantrag gegen das Urteil eingereicht. Dagegen legt Depps Anwaltsteam jetzt Einspruch ein.

Der Rosenkrieg zwischen Johnny Depp, 59, und Amber Heard, 36, geht weiter. Nachdem eine Jury die Schauspielerin zu einer Zahlung in Höhe von 10,35 Millionen US-Dollar (etwa 9,92 Millionen Euro) verurteilt hatte, reichte Heards Anwaltsteam einen 43-seitigen Antrag ein. Darin fordert die 36-Jährige die Aufhebung des Urteils und einen neuen Prozess. Ein Schritt, den Johnny Depp aufhalten will. 

Johnny Depps Anwaltsteam reicht Einspruch ein

Wie "E! News" berichtet, versucht das Anwaltsteam des "Fluch der Karibik"-Stars die aufgeführten Punkte im Schriftsatz von Amber Heard zu widerlegen. Heard hatte sich in dem Schreiben darauf gestützt, dass eines der Jury-Mitglieder nicht hätte anwesend sein dürfen. Laut Gerichtsunterlagen sei der Geschworene Nr. 15  im Jahr 1945 geboren worden. Im Prozess sei allerdings ein deutlich jüngeres Jurymitglied erschienen. 

Irrelevant, finden Depps Anwält:innen. Die 36-Jährige und ihr Anwaltsteam hätten bereits Anfang April Zugang zu der Liste der Geschworenen erhalten. Demnach wäre eine Überprüfung vor und "während des sechswöchigen Prozesses" möglich gewesen. Darüber hinaus wird erklärt, dass "mindestens zwei Ersatzgeschworene zur Verfügung standen", auf die Amber Heard hätte plädieren können. 

Weiter argumentiert Depps Team, dass besagter Geschworener dennoch "qualifiziert war und vom Gericht und den Anwälten der Parteien überprüft wurde, so wie alle anderen Geschworenen auch."

Amber Heards Aufhebungsversuch habe "keine legitime Grundlage"

In dem Dokument, das "E! News" vorliegen soll, wird außerdem behauptet, Amber Heard habe den Antrag am 8. Juli 2022 eingereicht. Sieben Tage nach der verstrichenen Zeit. Wie "People" Anfang Juli erklärte, habe die "Aquaman"-Darstellerin den Schriftsatz fristgerecht am 1. Juli vorgelegt. 

Johnny Depps Anwaltsteam pocht darauf, dass "Frau Heard keine legitime Grundlage gefunden [hat], um die Entscheidung der Jury in irgendeiner Hinsicht aufzuheben." Wie es zwischen den Ex-Eheleuten weitergeht, muss nun das Gericht in Virginia entscheiden.

Verwendete Quellen: eonline.com, people.com

jna Gala


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