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Johnny Depp Beweis-SMS sollen gefälscht sein


Der Rosenkrieg um Johnny Depp und Amber Heard wird immer skurriler: SMS, die tätliche Angriffe Depps belegen sollen, könnten gefälscht sein

Johnny Depp und Amber Heard scheinen in ihrem Scheidungskrieg gerade ein teuflisches Spiel um Lüge und Wahrheit zu spielen - nur wer der Bösewicht ist, bleibt weiter unklar. Erst am Donnerstagmorgen (2. Juni) waren ältere SMS aufgetaucht, die gewalttätige Angriffe Depps auf seine Noch-Ehefrau belegen sollten. Nun hat der nebulöse Fall bereits seine nächste Wendung genommen. Denn der vermeintliche Absender der Kurznachrichten, Depps Assistent Stephen Deuters, dementiert alle Anschuldigungen.

Deuters will unter Eid aussagen

Dem US-Klatschportal "TMZ" sagte Deuters, die Screenshots der SMS, in denen er sich im Namen seines Bosses bei Heard für Tritte und Schläge entschuldigte, seien Fälschungen. Er habe niemals von Attacken Johnny Depps geschrieben oder gesprochen - mehr noch: Er kenne niemandem, dem gegenüber der 52-Jährige tätlich geworden sei. Dem Bericht zufolge kündigte Deuters gar an, die Unechtheit der Kurznachrichten notfalls unter Eid zu bezeugen.

Schlammschlacht eskaliert

Amber Heard hatte vergangene Woche die Scheidung von Depp eingereicht - und den Star beschuldigt, ein iPhone nach ihr geworfen zu haben. Sie erwirkte gar eine einstweilige Verfügung gegen den Schauspieler. Seitdem eskaliert die Schlammschlacht zwischen den Noch-Eheleuten in rasantem Tempo. So behauptete ein Freund Depps, Amber Heard erpresse den "Alice im Wunderland"-Darsteller mithilfe falscher Misshandlungsvorwürfe. Aussagen von Polizeibeamten legten unterdessen nahe, die 30-Jährige habe am Abend des vermeintlichen iPhone-Angriffs gar keine sichtbaren Verletzungen aufgewiesen.

Johnny Depps langjähriger Assistent Stephen Deuters (links) behauptet, die SMS-Konversation habe so nie stattgefunden.
Johnny Depps langjähriger Assistent Stephen Deuters (links) behauptet, die SMS-Konversation habe so nie stattgefunden.
© Rex Features

Amber Heard liebt Johnny Depp immer noch

Außerdem hatte sie keine Anzeige gegen ihren Noch-Ehemann erstattet. Am Dienstag (31. Mai) wollte die Schauspielerin das laut ihrer Anwältin jedoch nachholen, berichtete "TMZ", und sich damit gegen die Anschuldigungen, sie hätte alles nur erfunden, wehren. Doch schon wenige Tage später heißt es nun, sie sehe von der Anzeige ab, da sie Depp "nicht begraben will". Insider hätten dem Klatschportal verraten, dass Amber Heard ihren Noch-Ehemann vor einer möglichen Verhaftung und Verurteilung bewahren möchte. Sie soll Johnny sogar noch lieben.

Aus dem Lager des Hollywoodstars geben es jedoch Vermutungen, dass Heard ihre Anschuldigen genau so getimt habe, um seinem neuem Film "Alice im Wunderland 2: Hinter den Spiegeln" zu schaden.

iwe SpotOnNews


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