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Johnny Depp Absurde Vorwürfe wegen Amber Heard

Amber Heard und Johnny Depp
© Getty Images
Nach dem Ende der Scheidungsschlacht mit Amber Heard gibt es jetzt neuen Ärger für Johnny Depp: Kritikern ist ein Auftritt des Schauspielers in einem Werbefilm ein Dorn im Auge - und erheben absurde Vorwürfe

Johnny Depp, 53, kommt auch nach der außergerichtlichen Einigung mit Amber Heard, 30, im Trennungsprozess nicht zur Ruhe: Jetzt hat er Ärger wegen eines Werbespots.

Dior-Werbegesicht Johnny Depp in der Bredouille

Vor dem Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau stand der "Fluch der Karibik"-Star als Testimonial für den Herrenduft "Sauvage" des Mode-Labels Dior vor der Kamera. Der 80-Sekunden-Clip und die dazugehörigen Zeitungs-Anzeigen werden aktuell in US-amerikanischen und australischen Medien geschaltet. Und genau das ist einigen Kritikern ein Dorn im Auge.

Das ist in dem Dior-Clip zu sehen

In dem Werbevideo ist Johnny Depp zunächst beim Gitarrespielen in einer Großstadt zu sehen. "Ich muss hier weg", murmelt er plötzlich, steigt in sein Auto und rast in die Nacht hinaus. Bis zum nächsten Tag sitzt er am Steuer und fährt eine einsame Straße entlang, die nur von Ölpumpen und einem herumtrabenden Bison gesäumt wird.

Irgendwo in der Wüste hält Johnny Depp an, steigt aus dem Wagen und holt einen Spaten aus dem Kofferraum. "Wonach suche ich?" fragt er sich. Er beginnt, ein Loch in den Sand zu schaufeln. Dann streift er eine Kette und mehrere Ring ab, die er in die Kuhle fallen lässt. Dabei ist die Nahaufnahme seiner tätowierten Hand zu sehen.

Absurde Vorwürfe gegen den Hollywood-Star

Der harmlose Dior-Werbefilm bringt jetzt so manches Gemüt in Rage. "Er sieht stark aus mit seinen Tattoos und seinem Schmuck. Er vermittelt das Bild eines wilden, ungestümen Mannes. Das ist Unpassend im Licht der Anschuldigungen der häuslichen Gewalt, die gegen ihn erhoben wurden, und könnte als Glorifizierung solcher Misshandlungen angesehen werden" ereifert sich die australische Anwältin Catherine Brooks im "Herald Sun".

Schützenhilfe bekommt sie von Andrew Wallenstein, dem Vize-Chefredakteur des weltberühmten US-Magazins "Vanity Fair". "Wie geschmacklos und taktlos ist das?", macht er auf Twitter seinem Unmut Luft. "Johnny Depp in einer Parfum-Werbung, die Ärmel aufkrempelnd, als ob er jeden Moment seine mit Schlagringen geschmückten Fäuste benutzen würde."

Besonders an dem Werbe-Claim "Wild at heart" (zu deutsch: "Wild im Herzen") stößt sich der "Vanity Fair"-Vize - hatte Depp doch vom angeblichen Video-Ausraster bis über eine abgeschnittene Fingerkuppe mit allerlei Gewalt-Vorwürfen zu kämpfen.

Fans halten zu Johnny Depp

Fans verteidigen ihren Star und das Mode-Label Dior: "Die Kampagne wurde nicht erst jetzt veröffentlicht. Sie ist in New York schon seit drei Monaten zu sehen, also bevor Depps juristische Probleme begonnen haben", schreibt ein User. Ein anderer hält dagegen: "Die Werbung ist über ein Jahr alt. Checkst du nicht die Fakten, bevor du den Mund aufmachst?"

jre


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