Neue Biografie über Johnny Cash (†): Erschreckende Details seiner Drogensucht enthüllt

Johnny Cash (†) war immer ein Grenzgänger. Sowohl in seiner Musik als auch in seinem Leben gab es wenig Limits. Eine neue Biografie enthüllt jetzt das ganze erschreckende Ausmaß seiner Drogensucht

Johnny Cash (†) ist eine Legende der Musikgeschichte. Sein Tod im September 2003 war ein Schock für viele Fans, obwohl diese Entwicklung für viele nicht überraschend kam. Seine Drogensucht war allgemein bekannt, sein exzessiver Lebensstil war dem eines Rockstars angepasst - dabei war Cash in erster Linie ein Star der Folk-Szene. Die neue Biografie "The Man Who Carried Cash" von Julie Chadwick enthüllt jetzt erschreckende Details von dem Ausmaß der Drogensucht der Ikone.

Die Drogensucht des Johnny Cash (†)

Am 11. September 2003 starb Johnny Cash mit 71 Jahren an Lungenversagen. Zuvor hatte er aufgrund seiner Drogensucht schon ein paar Unfälle überlebt. Infolge seiner Tablettensucht spülte er eine Zeitlang ganze 100 Pillen am Tag mit Bier herunter. Im Rausch setzte er dann den Cadillac seiner späteren Ehefrau June Carter (†) an einen Telefonmast, verlor bei dem Unfall einige Zähne - und dann wurde ihm anschließend die ärztliche Behandlung verweigert, weil die Ärzte nichts mit ihm zu tun haben wollten. 1966 wurde er zudem nach einer Show in Toronto regungslos aufgrund einer Überdosis in seinem Wohnmobil aufgefunden. Er konnte reanimiert werden.

Wegen Drogenschmuggels im Gefängnis

Anhand von Telegrammen, Tonbandmitschnitten, privaten Briefen, Telefongesprächen und persönlichen Notizen bietet "The Man Who Carried Cash" eine völlig neue Perspektive auf das Leben von Johnny Cash (†). Beispielsweise musste 1965 eine Show des Sängers in Texas abgesagt werden, weil der Künstler zu dem Zeitpunkt im Gefängnis von El Paso saß. Der Haftgrund: Johnny Cash hatte versucht 669 Dexedrine-Tabletten und 475 Tranquilizer-Pillen von Mexiko in die USA zu schmuggeln.

"Walk the Line" war kein Maßstab

Autorin Julie Chadwick gegenüber "DailyMail": "Johnnys Drogenprobleme waren schwerwiegender als in 'Walk the Line' geschildert. In dem Film wird zwar gezeigt, dass er Pillen schluckt, auf der Bühne zusammenbricht, säuft, feiert, aber als ich über Passagen seines Lebens schrieb, speziell zwischen den Jahren 1965 und 1966, habe ich überlegt, ob all diese Details in dem Buch wirklich vorkommen sollten, weil ich Angst hatte, dass es mir keiner glauben würde. Da ist so viel passiert in diesem kurzen Zeitraum - Autounfälle oder es musste sogar eine ganze Tournee gecancelt werden".


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