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John Kelly gesteht bei Let's Dance "Meine Geschwister waren nie meine Bezugspersonen"

Let's Dance John Kelly
John Kelly tanzt bei "Let's Dance"
© TVNOW / Christian Barz
John Kelly steht seit über vier Jahrzehnten mit "The Kelly Family" auf der Bühne. Doch zu seinen Geschwistern hat der Musiker nicht den intensivsten Kontakt, wie er abseits der "Let's Dance"-Bühne im GALA-Interview verrät.

Fast hätte es John Kelly, 52, nicht zur "Let’s Dance Kennenlernshow" geschafft. Der Grund: Er stand noch mit der Kelly Family in Rotterdam auf der Bühne. Die Beziehung zu seinen Geschwistern war dann auch das Hauptthema nach der Show. Im Gespräch mit GALA gesteht der Musiker, dass er unter seinen Geschwistern keine Bezugsperson gefunden hat und wer ihn stattdessen immer unterstützt.

John Kelly sieht Geschwister nicht als Bezugspersonen  

GALA: Ihre Schwester Maite hat 2011 bei "Let’s Dance" gewonnen: Haben Sie sich bei Ihr ein paar Tipps abgeholt?
John Kelly: Nein, ich habe sie nicht nach Tipps gefragt. Aber sie hat eine schöne Nachricht geschickt und mir alles Gute gewünscht.

Werden Ihre Geschwister zu einer Show kommen und Sie supporten?
Ich hoffe, dass meine Geschwister zu einer Show kommen. Momentan haben alle viele Termine und sind sehr beschäftigt. Aber ein paar versuchen, auf jedenfall vorbeizuschauen. Patricia hat mir heute noch gesagt, dass sie zwar viel mit ihrem neuen Album zu tun hat, aber versucht, eine Show zu besuchen.

Sie haben elf Geschwister. Mit wem verstehen Sie sich am besten?
Puh, das ist eine gute Frage! Mit jedem ist es anders. Die letzten drei Jahre waren wir auf Tour, da sehe ich die meisten regelmäßig, aber es ist unterschiedlich.

Gibt es denn einen Ratgeber, den Sie bei Problemen anrufen?
Wenn ich ehrlich bin: Meine Frau ist meine beste Freundin. Sie ist wie meine Schwester, sie ist alles für mich. Bei Problemen spreche ich daher lieber mit meiner Frau.

Eine solche Bezugsperson habe ich nie in meinen Geschwistern gefunden.

Wenn überhaupt, dann mit Patricia. Mit ihr habe ich am meisten Zeit verbracht.

Heute Abend standen Sie erst in Rotterdam auf der Bühne und sind dann im Privatjet zu "Let’s Dance" geflogen. Können Sie sich auf die Tänze konzentrieren, wenn Sie parallel Konzerte geben?
Wir spielen am Samstag (23. Februar) in Magdeburg und am Sonntag (24. Februar) in München ein Konzert. Dann ist die Tour vorbei. Das ist ein perfekter Zeitpunkt, denn sonst wäre mir beides zu viel geworden. So kann ich mich voll und ganz auf das Tanzen konzentrieren.

"Let's Dance": Der Wettbewerb ist John nicht so wichtig

Wollen Sie unbedingt gewinnen?
Für mich bedeutet Gewinnen etwas anderes. Gewinnen ist für mich: Jede Show, die ich weiterkomme, gibt mir eine Chance, die Menschen mit dem was ich mache, zu berühren. Das will ich als Künstler erreichen. Wenn ich dann auch noch viele Punkte bekomme, weit komme, vielleicht sogar bis zum Ende - das wäre der Wahnsinn.

Also ist Ihnen der Wettbewerb nicht so wichtig?
Ich bin allgemein nicht der Freund von Wettbewerben. Für mich bedeutet Erfolg eben etwas anderes, als einen Wettbewerb zu gewinnen. Für mich steht der Spaß an erster Stelle und, dass ich alles gebe und andere berühren kann.

Verwendete Quelle:eigenes Interview

Gala

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