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Jogi Löw nach dem Nazi-Skandal Bundestrainer außer sich vor Wut

Jogi Löw
Jogi Löw
© Getty Images
Jogi Löw hat jetzt deutliche Worte in Richtung deutscher Fußball-Chaoten gerichtet, die während des WM-Qualifikationsspiel in Prag in schändlichster Weise Nazi-Parolen gebrüllt haben

Nachdem sich gestern schon Mats Hummels und einige DFB-Spieler entrüstet gezeigt haben ob der Ereignisse von Prag, hat sich jetzt auch Jogi Löw auf einer Pressekonferenz zu den beschämenden Vorkommnissen geäußert. Er fand dabei sehr deutliche Worte. Es war dem Bundestrainer ein Anliegen, nicht zur Tagesordnung über zu gehen.

Jogi Löw findet Nazi-Gesänge "zutiefst verachtenswert"

Der 57-Jährige sagte auf der offiziellen Pressekonfernez am 3. September:

"Ich will nicht zur Tagesordnung übergehen. Ich bin nicht bestürzt oder traurig, ich bin voller Wut. Dass sogenannte Fans mit ihren oberpeinlichen Auftritten Schande über unser Land bringen. Jeder, der von den nicht ins Stadion darf, ist ein Gewinn. Jedesmal, wenn wir ins Ausland gehen, ist es für uns eine wichtige Sache, dass wir unser Land würdig vertreten. Dass wir für ein tolerantes und weltoffenes Deutschland stehen. Diese Chaoten beschädigen unser Land. Ich bin dafür, dass wir dagegen mit absoluter Härte einstehen. Diese Chaoten wollen wir nicht, und wir sind nicht deren Nationalmannschaft . Das sind auch nicht unsere Fans. Das ist unterste Schublade und zutiefst verachtenswert."

Unterstützung für Timo Werner

Den seit einiger Zeit bei vielen Fans in Ungnade gefallenen DFB-Stürmer Timo Werner von Red Bull Leipzig nahm der Bundestrainer genauso in Schutz, wie es gestern bereits Mats Hummels getan hatte. Zudem zeigte Löw vollstes Verständnis für seine Elf, dass sie nach dem gewonnen Spiel nicht zu den Fans in die Kurve gegangen ist.

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