Jörg Kachelmann: Ex-Geliebte soll zahlen

Jörg Kachelmann fordert vor Gericht 13.000 Euro Schadenersatz für Gutachten, mit denen er sich im Vergewaltigungsprozess gegen seine Ex-Geliebte verteidigt hatte

Das Landgericht Frankfurt verhandelt am Mittwoch (30. Oktober) über Schadenersatzforderungen von Jörg Kachelmann. Der Wetterexperte verlangt laut "fr-online.de" 13.000 Euro von seiner Ex-Geliebten für Gutachten, mit denen er sich im Vergewaltigungsprozess verteidigt hatte. Zwei Einigungsversuche sind in der Vergangenheit bereits gescheitert.

In der Klageschrift argumentiert Kachelmanns Anwältin, dass die frühere Affäre des Moderators ihn zu Unrecht beschuldigt habe, um ihn verhaften zu lassen. Daher habe sie ihm den daraus resultierenden Schaden zu ersetzen.

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Kachelmanns Ex-Geliebte hatte ihn im Februar 2010 der schweren Vergewaltigung und gefährlichen Körperverletzung beschuldigt. Nach mehr als 40 Verhandlungstagen hatte das Landgericht in Mannheim den heute 55-Jährigen aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Bei der Urteilsverkündung hatte der Vorsitzende Richter betont, der Freispruch beruhe "nicht darauf, dass die Kammer von der Unschuld des Angeklagten überzeugt ist." Der Prozess gegen Kachelmann war einer der umstrittensten in der deutschen Medienlandschaft.

Anders als in dem Strafprozess muss Jörg Kachelmann in dem Zivilverfahren nun unter anderem beweisen, dass seine Ex-Freundin gelogen hat. Ein Urteil am Mittwoch gilt als unwahrscheinlich.

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