Jochen Schropp: Coming-out war "nur positiv"

Jochen Schropp ist beruflich und privat glücklich: "Mein Coming-out hat mir alles andere als geschadet", erklärt er in einem Interview.

Jochen Schropp bei einem Auftritt in Baden-Baden

Schauspieler und Moderator Jochen Schropp (41) ist seit seinem Coming-out "so bei mir, zufrieden und glücklich", schwärmt er im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Sein Coming-out habe ihm "alles andere als geschadet. Ich habe gerade mit Oskar Roehler den Fassbinder-Film 'Enfant terrible' gedreht. Darin habe ich eine schöne Rolle. Ich spiele den letzten Lebensgefährten von Fassbinder, den im Film Oliver Masucci spielt". Wahrscheinlich wäre er nie zum Casting eingeladen worden, wenn er sich nicht geoutet hätte, so der 41-Jährige. "Für mich war mein Coming-out nur positiv."

Schropp hatte sich im Juni 2018 geoutet. In einem Interview mit dem "stern" erklärte er unter anderem, dass ihm seine ehemalige Schauspielagentur vom Coming-out abgeraten hatte: "Ich bin halt kein Charakterdarsteller, sondern eher auf den Schwiegersohn oder den Herzensbrecher abonniert" - und diese Parts würde er als öffentlich Schwuler eben nicht mehr bekommen, so seine Agentur damals.

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Glücklich liiert

Beruflich wie privat geht es Schropp aber offenbar bestens. Mit seinem Freund sei er jetzt schon fast zwei Jahre zusammen, erklärte er weiter. "Eine Hochzeit könnte noch kommen. Mal gucken ... Es ist aber noch nichts geplant." Warum er nicht mit seinem Partner über den roten Teppich läuft? "Mein Freund ist mein Privatleben. Und das möchte ich auch privat halten."

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