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Jimi Blue Ochsenknecht Deswegen ist die Trennung von Yeliz Koc Teil der Familien-Serie

Jimi Blue Ochsenknecht
© Horst Galuschka / imago images
Jimi Blue Ochsenknecht lässt für die neue Familie-Serie vor laufenden Kameras wörtlich die Hosen runter. Im Interview mit GALA hingegen behält er diese, wenn es um seine Privatsphäre geht, jedoch weiterhin an.

Nun erfahren die Zuschauer ALLES. Diesen Eindruck könnte man bekommen, schaut man sich den Trailer zur neuen Reality-Serie "Die Ochsenknechts" an, die ab dem 21. Februar auf Sky zu sehen ist. Doch wie viel geben Mama Natascha Ochsenknecht, 57, und ihre Kinder Wilson Gonzalez, 31, Cheyenne, 21, und Jimi Blue Ochsenknecht, 30, wirklich von sich preis und was hält die Familie lieber unter Verschluss? Im GALA-Interview lässt Jimi bereits erahnen, dass die Öffentlichkeit zumindest beim Thema Trennung von Yeliz Koc, 28, und der anschließenden Schlammschlacht eher wenig Neues erfahren wird.

Jimi Blue Ochsenknecht lässt die Hüllen fallen

GALA: Beim Sehen des Trailers fällt einem sofort eine Sache auf: der nackte Jimi beim Kochen ... Die Aufmerksamkeit hast du damit schon mal sicher.
Jimi Blue Ochsenknecht: Das merke ich auch gerade ... Meine spontane Aktion, die natürlich nicht alltäglich ist, bleibt anscheinend vielen Leuten im Kopf – obwohl man ja gar nicht viel gesehen hat (lacht).

Wie kam es dazu?
Wir waren auf Mallorca, meine Familie wollte mich pranken, aber ich habe es schnell kapiert – mich kann man auch nicht pranken (lacht). Ich bin mit Klamotten in den Pool gesprungen und wollte das Haus danach nicht nassmachen. Also dachte ich mir, schocke ich meine Familie einfach mal ein bisschen und stelle mich nackig an den Herd. Die Burger mussten gewendet werden ...

Läufst du öfter mal nackig durchs Haus?
Nein, ich bin niemand, der gerne am FKK-Strand abhängt. Ich hab mich dann auch schnell wieder angezogen, aber den kleinen Schock-Moment war es mir wert. Aber da sieht man mal, was für eine Vertrauensbasis zwischen uns und dem Drehteam herrschte, sodass ich mir den Spaß erlaubt und mich nicht unwohl gefühlt habe.

Reality-TV mit allen Höhen und Tiefen der Familie Ochsenknecht

Das Vertrauen war auch der Grund, warum ihr euch dazu entschieden habt, euer Leben von Kameras begleiten zu lassen. Wie viel Kontrolle hat man bei Reality-TV noch über das, was man zeigen und das, was man verbergen will?
Speziell diese Sache mussten wir alle erst lernen: die Kontrolle abgeben und über Gefühle sprechen. Ich bin grundsätzlich niemand, der mit seinen besten Freunden gerne viel über Gefühle spricht. Das dann vor der Kamera zu machen, hat etwas gedauert. Normalerweise war es mir in Interviews immer sehr wichtig, meine Privatsphäre zu bewahren und eine klare Grenze zu ziehen. Wir mussten erst verstehen, dieses Verhalten für die Reality-Serie abzustellen. Schließlich war die Intention der Show, dass wir uns so zeigen, wie wir wirklich sind, was wir denken und fühlen, ohne eine Sperre mit allen Höhen und Tiefen.

Klar, wir haben vorher besprochen, was in den nächsten Monaten für Pläne anstehen. Aber es war nichts geskriptet. Uns war wichtig, dass es sehr authentisch wird.

"Diese Ochsenknechts" auf Sky
"Diese Ochsenknechts" auf Sky
© Sky Deutschland/Jennifer Endom

Und dazu gehörte auch die Trennung von Yeliz Koc. Wäre es dir lieber gewesen, wenn die nicht Thema der Sendung geworden wäre?
Mir wäre es generell lieber gewesen, wenn das Thema nicht öffentlich ausgetragen worden wäre. Aber das war nun mal ein Thema, das uns während der Drehzeit beschäftigt hat und das wollten wir nicht ausblenden. Wir wurden so lange von Kameras begleitet, dass sich das ganze Thema auch während der Zeit gewandelt hat. Ich will nicht zu viel verraten, aber zum Ende hin ist wieder alles okay. Uns war es wichtig, wenn wir so was als Familie machen, auch solche Momente zu zeigen – problematische Beziehungen, finanzielle Schwierigkeiten – und dass es uns auch erwischen kann.

Erfahren die Zuschauer durch die Serie mehr zu den Hintergründen der Trennung?
Es war nicht mein Ziel, alle auf meine Seite zu ziehen. Ich habe eher über meine Gefühle gesprochen, die mich zu der Zeit beschäftigt haben, nicht über die Ereignisse an sich. Ich wollte niemanden an den Pranger stellen.

Die Trennung hat viele negative Reaktionen gegen dich und deine Familie hervorgerufen. Wie schlimm waren diese Erfahrungen wirklich für dich?
Es war für alle keine besonders schöne Zeit. Für mich war das vollkommenes Neuland, ich hatte vorher noch nie einen Shitstorm. Meine Mutter und Cheyenne hatten damit ja bereits ihre Erfahrungen gemacht. Es ist nichts Schönes, das wünscht man keinem. Wichtig ist die Familie, die einem Halt gibt und dir den Rücken stützt.

Du hast Yeliz gerade erst nach Thailand begleitet, wo sie bei Kampf der Realitystars teilgenommen hat.
Ja, das stimmt. Ich war dabei, um auf die Kleine aufzupassen. Es war eine sehr schöne Zeit mit ihr. Sie hat einen riesigen Sprung gemacht in den letzten Wochen. Sie ist viel aktiver und schaut einen direkt an.

Das heißt, euer Verhältnis ist für eure Tochter Snow Elanie wieder recht harmonisch?
Wir machen alles, damit es der Kleinen gut geht, und das bekommen wir gut hin. Alles andere ist irrelevant.

Liebeserklärung an Tochter Snow Elanie

Du hast dir gerade ein neues Tattoo für deine Tochter stechen lassen – eine Schneeflocke.
Ja, ich habe mir sogar vier neue Tattoos stechen lassen, zwei davon bleiben vorerst noch geheim. Bei der Schneeflocke habe ich längere Zeit überlegt, wo sie hinsoll, und mich dann für die linke Hand entschieden. Auf dem rechten Handgelenk prangt nun das Wilde-Kerle-Logo. Ich erinnere mich immer noch gerne an diese Zeit. Ohne die "Wilden Kerle" könnte ich nicht das beruflich machen, was ich heute tue. Die Filme haben mir sehr viel ermöglicht. Also, die linke Hand steht für das Private und die Familie, die Rechte für die Arbeit.

Schmuck, Tattoos, überall bei euch sieht man jetzt Schneeflocken ...
Ja, ich hoffe, die Kleine wird es nicht irgendwann satthaben (lacht).

Fühlst du dich aktuell wieder bereit für eine neue Liebe?
Mein Fokus liegt aktuell auf meiner Tochter und der Arbeit. Ich habe ganz andere Sachen im Kopf als Dating.

Deine Mutter hat es mit Tinder versucht. Wäre das auch was für dich?
Nee, das ist nichts für mich. Ich würde es klassisch bevorzugen und fände es viel schöner, eine Frau in der Bar oder so kennenzulernen.

Letzte Frage:Cheyenne wir bald bei Let’s Dance teilnehmen. Du warst bereits 2018 Kandidat, musstest aber wegen eines gebrochenen Fußes aufhören. Konntest du ihr trotzdem schon den ein oder anderen Tipp gegeben?
Ich habe ihr Fußmuskelübungen gezeigt, damit sie sich nicht wie ich den Fuß bricht. So eine Art Ballettübung, wo man auf die Zehenspitzen geht. Hätte ich das mal vorher gewusst oder hätte beim Training statt Tanzschuhen auch mal Sportschuhe getragen, wäre mir das vielleicht auch erspart geblieben. Aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer.

Gala


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