Jessica Stockmann: "Ich bin eine Löwenmama"

Jessica Stockmann zeigt exklusiv in GALA ihr luxuriöses Anwesen bei Monaco. Und sie verrät, warum ihr Herz wegen Tochter Nisha weint – und wegen eines neuen Mannes lacht

Jessica Stockmann

Das Tor zur Einfahrt des 5000 Quadratmeter großen Grundstücks öffnet sich, und Jessica Stockmann, 51, fährt mit ihren Töchtern Nisha, 19, und Nicita, 14, in einem alten Mercedes-Cabriolet vor. Die drei lachen laut, sie haben Spaß bei dieser Szene für das Fotoshooting. 

Jessica Stockmann spricht über ihr Leben mit ihren Töchtern in Monaco

Jessica Stockmann zeigt GALA zum ersten Mal ihr Anwesen, das auf einem Hang bei Monaco thront. Hier hat die ehemalige Schauspielerin und Moderatorin, die heute Geld mit Immobilien verdient und Anfang 2019 in der Reality-Doku "6 Mütter" (Vox) zu sehen sein wird, ihre zwei Mädchen großgezogen – alleine. Nisha ist ihr Adoptivkind aus Indien; damals war Stockmann noch mit Tennislegende Michael Stich, 49, verheiratet. Nicita stammt aus einer Beziehung mit dem Medien-Unternehmer Florian Haffa. Das Haus ist den drei Power-Frauen heilig, weshalb Stockmann es auch nicht verkauft hat, als sie vor einem Jahr mit ihren Töchtern nach Hamburg ging. Bis vor Kurzem hat die Familie in der Villa nur noch Urlaub gemacht. Jetzt verrät Jessica Stockmann im Interview: "Wir sind wieder zurück nach Monaco gezogen."

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©Gala

GALA: Wie kam es dazu?

Jessica Stockmann: Die meisten meiner Projekte sind in Südfrankreich. Nicita hat auch ihre Freunde sehr vermisst. Jetzt geht sie hier wieder zur Schule. Unsere Nisha haben wir in Hamburg gelassen, weil sie dort studiert. Aber ich pendele zwischen beiden Orten, da ich aktuell noch eine Wohnung in Hamburg saniere.

GALA: Wie schwer fällt es Ihnen, Ihre Älteste in Hamburg zu lassen?

Stockmann: Da ich eine Löwenmama bin, fällt mir das natürlich nicht leicht. Es gibt glücklicherweise diesen wunderbaren Direktflug. In zwei Stunden bin ich also da. Zudem sehen wir drei uns eigentlich jedes Wochenende. Entweder sind wir bei Nisha oder sie kommt zu uns nach Monaco.

GALA: Wie lange schon besitzen Sie diese Traumimmobilie?

Mit Michael Stich war Jessica Stockmann von 1992 bis 2003 verheiratet 

Stockmann: Seit 1991. Am Anfang stand hier gar nichts. Das Grundstück war eine ehemalige Olivenplantage. Ich habe erst das Haupthaus gebaut, später kam das Gästehaus hinzu. Und noch mal zwei weitere Garagen. Autos sind meine große Leidenschaft.

GALA: Haben Sie das Haus mit einem Architekten geplant?

Stockmann: Nein, ich bin die Architektin meiner Villa. Ich habe sie selbst gezeichnet und mir überlegt, wie die Aufteilung der Räume sein soll. Natürlich habe ich mir einen Statiker dazugeholt. So sieht heute auch mein Alltag aus. Ich erwerbe Immobilien, saniere oder renoviere sie und verkaufe sie wieder.

GALA: Ist heute alles nach Ihren Wünschen?

Stockmann: So richtig fertig ist das Haus erst seit vier Jahren. Da gab es immer wieder eine kleine Baustelle oder Veränderungen, die ich in Angriff genommen habe. Jetzt überlege ich, noch einen Kinderpool zu bauen. Ich habe einfach viele Freunde mit kleinen Kindern, und dann fühlt man sich wohler, wenn man weiß, da kann nichts passieren.

GALA: Greift Ihnen Nisha, die Architektur studiert, unter die Arme?

Stockmann: Wir sind ohnehin schon ein Family-Business. Nisha hilft mir bei vielen meiner Aufträge. Sie plant am Computer, ob es sich um Fliesenpläne oder Bemessungen handelt – ganz egal. 

GALA: Wenn Sie sich in Ihrer Villa umschauen, welche Erinnerungen werden bei Ihnen wach? 

Stockmann: Zunächst einmal, dass ich etwas Großes geschaffen haben. Ich kenne jeden Stein, jede Fliese, jeden Wasserhahn, jede Stromleitung. Und emotional verbinde ich eine großartige Zeit als Familie mit dem Haus. Besonders mit dem Gästehaus. Das habe ich damals für meine Eltern errichtet, damit sie uns immer besuchen konnten. Meine Töchter sind dadurch sehr eng mit ihren Großeltern aufgewachsen. Meine Mutter lebt leider nicht mehr, aber mein Vater kommt noch zu uns. Er ist jetzt seit einem Monat hier. Wir haben zusammen Nishas 19. Geburtstag gefeiert.

GALA: Ist in Ihrer Villa oft viel los? 

Stockmann: Ja, ich habe immer Full House. Tanten, Onkels, Freunde – wir haben viel Besuch und sitzen dann wie eine italienische Großfamilie im Garten und grillen. 

GALA: Haben Sie ein Lieblingsmöbelstück

Stockmann: Ich habe sehr viele Art-déco-Möbel die ich auf Auktionen erstanden habe. Zudem habe ich viel Kunst an den Wänden. Am liebsten mag ich meinen Flipper aus den Achtzigern vorm Heimkino. Und ich habe einen alten Friseurstuhl aus New York neben meinem Schreibtisch. Wenn ich neue Ideen brauche, lehne ich mich darin manchmal zurück und denke nach. Ach ja, meine alte Telefonzelle aus London im Garten ist ein Highlight. 

GALA: Wie kommt eine Telefonzelle in Ihren Garten? 

Stockmann: Das fragen alle, die mich zum ersten Mal besuchen. Ich habe eine Wette gegen einen britischen, leicht angeberischen Freund von mir gewonnen. Er tönte damals: "Mädchen, wenn ich verliere, kannst du dir von mir wünschen, was du willst." Also dachte ich, die Telefonzelle beschafft der nie im Leben – ein paar Monate später klingelte der Kurierdienst am Tor. (lacht) 

GALA: Und was lieben Ihre Kinder am meisten an dem Haus? 

Stockmann: Den Pool und den Garten. Das Leben spielt sich einfach bei uns draußen ab. Meine Mädels laden dann Freunde ein, hören am Wasser Musik und spielen Tischtennis oder hüpfen auf dem Trampolin. Das Trampolin liebe ich auch sehr. Wenn der Tag mal nicht so gut ist, hat man eigentlich keine Lust zu hüpfen. Aber nach jedem einzelnen Sprung fühle ich mich immer besser. Andere Leute nutzen ihre Psychiater-Couch im Haus, ich nehme das Trampolin.

Jessica Stockmann

Erstes Interview mit ihren Töchtern

Eine außergewöhnliche ­Familie. Jessica Stockmann posiert mit ihren Töchtern fürs aller­erste Shooting zu dritt.

GALA: Was haben Sie immer im Kühlschrank

Stockmann: Champagner ist immer da. Eiskalter Roséwein, Cola Zero und französischer Käse – ein Brie oder Camembert. 

GALA: Wer kümmert sich um Nicita, wenn Sie auf Geschäftsreisen sind? 

Stockmann: Aktuell der Opa. Und ich habe natürlich Personal. Alleine würde man das hier gar nicht schaffen, weil das Anwesen einfach zu groß ist. Wir haben ein Hausmädchen, einen Gärtner und einen Fahrer, der Nicita zur Schule bringt und wieder abholt. 

GALA: Was machen Sie als Erstes, wenn Sie nach einer Reise zurück in Ihre Villa kommen? 

Stockmann: Ich springe sofort in den Pool. Ich schwimme generell jeden Tag 50 Bahnen. Und morgens nach dem Aufstehen liebe ich den Blick aus dem Fenster. Man schaut aufs Meer. 

GALA: Ihre Tochter Nisha ist verliebt. Schlägt Ihr Herz auch wieder für einen Mann? 

Stockmann: (lacht fröhlich) Sagen wir es mal so: Es gibt jemanden, den ich spannend finde, mit dem ich gerne Zeit verbringe und an den ich oft denke, wenn ich ihn nicht sehe. Mal gucken. Wenn es ernster wird, rufe ich an.

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