Jessica Biel: Deshalb ist sie in Hollywood unten durch

Wann haben Sie Jessica Biel das letzte Mal in einem erfolgreichen Film gesehen? Wissen Sie nicht?! Kein Wunder - das hat auch seinen Grund

Jessica Biel, 33, scheint in Hollywood die Ausgestoßene zu sein. Top-Parts oder Charakter-Rollen - nicht für die Frau von Justin Timberlake. Doch warum scheint die Filmindustrie sie verbannt zu haben?

1. Man übersieht sie

Ein Branchen-Kenner erklärte gegenüber "The New York Daily News", warum die Rollenauswahl für Miss Biel so mau aussieht und wieso man ihr wichtige Rollen einfach nicht anvertraut. "Da ist absolut nichts Außergewöhnliches an ihr, wie bei Carey Mulligan oder gar Amy Adams, also haben die Studios sie nicht auf dem Radar, es sei denn, es wird ein Anhängsel gesucht." Denn: Die Schauspielerin ist nicht nur im wahren Leben "nur" die Frau von Superstar Justin Timberlake, 35, sondern auch auf der großen Leinwand verkörpert sie meist nur den hübschen Sidekick der Hauptrolle. Jedenfalls ist so die bittere Außenwahrnehmung.

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©Gala

2. Sie ist "nur" hübsch

Und das ist auch die Krux. Ohne Zweifel ist Jessica Biel eine bildschöne Frau, die sicherlich viel mehr auf dem Kasten hat, als nur hübsch auszusehen. Doch davon scheint in Hollywood niemand so wirklich Notiz zu nehmen. Ein Agent riet der Darstellerin via "The New York Daily News", dass sie sich "einen Schauspiel-Coach nehmen und einen oder zwei Independent-Filme drehen sollte, die ihr Talent und nicht ihre Schönheit in den Vordergrund stellen." Das klingt natürlich ganz schön gemein, doch die Filmindustrie ist schließlich dafür bekannt, knallhart und brutal zu sein. Besonders Frauen haben es nicht einfach, bei der immensen Konkurrenz Top-Rollen zu ergattern. "Sie hat der Welt noch nicht bewiesen, dass sie eine echte Schauspielerin ist."

3. Sie verlässt sich zu sehr auf Justin

Momentan scheint auf Jessica Biels Visitenkarte lediglich "Frau von Justin Timberlake" und "Mutter von Justin Timberlakes Kind" zu stehen. Oder hätte man die "Eine himmlische Familie"-Darstellerin wohl zu der "Vanity Fair"-Oscarparty eingeladen, wenn sie mit einem B-Promi verheiratet wäre? Wohl kaum! Schade für die Schauspielerin. Vielleicht kann sie ja eines Tages aus dem Schatten ihres Popstar-Mannes ("Cry Me a River") heraustreten, doch scheint dies eher unrealistisch zu sein. Schließlich ist der Sänger ein international gefeierter Superstar, der insgesamt bereits 121 Preise eingeheimst hat, darunter neun Grammys und vier Emmys.

4. Justin, das Super-Talent

Es ist aber auch schwierig, einen solchen Ehemann zu haben. Schließlich ist Justin ein Multitalent. Besonders bitter für Jessica: Selbst bei seinen Schauspiel-Versuchen ist Justin erfolgreicher und wurde für seine Darbietung in "Inside Llewyn Davis" 2014 sogar für einen Golden Globe nominiert. Zugegeben, in der Kategorie "Bester Song", doch eine solche Nominierung scheint für Jess in weiter Ferne zu liegen.

5. Gegen Oscar-Gewinnerinnen hat sie keine Chance

Klar: Wenn Jessica ein Vorsprechen für eine Rolle hat, an der auch Anne Hathaway interessiert ist, stellt sich für Regisseure kaum die Frage, wenn sie sich zwischen den Ladys entscheiden müssen. So verlor Biel an ihre Konkurrentin bereits mehrere Parts - sehr zu ihrem Ärgernis! "Jessica war fuchsteufelswild als sie hörte, dass sie nicht die Rolle der "Catwoman" in "The Dark Knight Rises" bekommen hat", plauderte ein Insider gegenüber dem Batt aus. "Sie dachte wirklich, dass sie die Rolle bekommen würde, doch als Christopher Nolan Hathaway den Part gab, war sie am Boden zerstört." Nicht der einzige Tiefschlag: Jessica hat auch die Rolle der Fantine aus "Les Misérables" an Anne verloren und wir erinnern uns: für ihre Darbietung bekam der Megastar 2013 den Oscar als Beste Nebendarstellerin. Für Jessica natürlich einige Nummern zu groß - autsch!

6. Kein Umsatz an der Kinokasse

Harte Zahlen: Die Filme, in denen Jessica Biel mitspielt, sind keine Kassenschlager, sondern eher seichte Komödien oder Actionfilme, die weit hinter den Erwartungen der Branche liegen. So brachten Filme wie "Das A-Team", "Stealth – Unter dem Radar" oder "Total Recall" nicht mal 80 Millionen Dollar ein. Klingt erst mal nach viel Geld, doch ist das in Hollywood kein Knüller. Nur, wenn in den Filmen andere Topstars mitgespielt hatten, konnte mehr Umsatz an der Kinokasse gemacht werden. Auf sie alleine setzt leider keiner.

7. Schlechte Agenten?

Hat Jessica an ihrer Karriere-Flaute gar keine Schuld? "Sie sollte sich bessere Filme aussuchen, aber ich denke, sie tut das wegen des Geldes", überlegte ein Agent gegenüber "Vulture" und erläuterte: "Ich denke aber nicht, dass es ein PR-Problem, sondern ein Agenten-Problem ist." Warum wird ihr offenbar nicht gesagt, dass sie sich die falschen Rollen aussucht?

8. Sie denkt selbst, sie sei zu schön

Außerdem hilft es ihr auch nicht, in Interviews darüber zu reden, wie toll sie doch aussieht und dass sie deshalb in Hollywood nicht ernst genommen wird. Wenn man Biel selbst fragt, wird sie nämlich nur deshalb nicht engagiert, weil man ihr aufgrund ihrer Schönheit keine Chance gibt. "Ich will einfach nur eine Chance. Wenn man mein Vorsprechen nicht mochte, muss man mich nicht engagieren. Aber wenn man mich nicht mal sehen möchte - das tut weh. Und warum? Die wissen nichts über mich!", echauffierte sie sich im Gespräch mit dem "Allure"-Magazin. Als sie die Publikation dann fragte, ob ihre Schönheit daran Schuld sei, antwortete sie: "Das ist wirklich ein Problem. Das muss ich ganz schonungslos sagen." Hm, Scarlett Johansson scheint damit nicht so ein großes Problem zu haben.

Fazit

Gemein, aber wahr: Einen Film mit Jessica Biel muss man nicht unbedingt gesehen haben bzw. sieht man einen Film vermutlich nicht aus dem Grund, weil Jessica Biel mitspielt. Hoffentlich kann die Schauspielerin dieses Image eines Tages abschütteln!

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Jessica Biel erfreut ihre Instagram-Fans mit diesem süßen Familienbild von Justin Timberlake und einem ganz müden Silas. Dazu stellt sie die Frage, ob sie wohl genug Flaggen dabei haben.

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