Jeremy London Entführer bekennt sich schuldig


Überraschende Wende: Einer der vermeintlichen Entführer von Schauspieler Jeremy London hat jetzt auf schuldig plädiert

Jeremy London kann endlich aufatmen: Einer seiner mutmaßlichen Kidnapper hat sich schuldig bekannt, den Schauspieler im letzten Sommer gemeinsam mit Komplizen entführt zu haben.

Doch so richtig freuen kann sich der 38-Jährige noch nicht über diese Entwicklung. "Der Schaden, der meiner Karriere, meinem Ansehen und meiner Familie zugefügt wurde, ist irreparabel", erzählt Jeremy laut "People".

Der "Party of Five"-Star hatte im Juni 2010 behauptet, er sei von mehreren Männern enttführt, mit einer Waffe bedroht und zum Drogenkonsum gezwungen worden. Kurz darauf kamen jedoch starke Zweifel an der Wahrheit der Geschichte auf. Unter anderem Londons Mutter und Bruder äußerten sich skeptisch. London sei schließlich lange Zeit drogensüchtig gewesen und müsse sich regelmäßigen Tests unterziehen. Daher drängte sich der Verdacht auf, die Geschichte könnte frei erfunden sein, um den erneten Drogenkonsum zu rechtfertigen.

Im November wurde der festgenommene Verdächtige Brandon Adams dann auch noch von einer angeblichen Zeugin entlastet, die gesehen haben will, wie London in der Tatnacht auf einer Party ganz freiwillig diverse Drogen zu sich nahm. Später sei er mit dem Auto losgefahren, um Nachschub zu besorgen.

Nun aber gab Adams zu, in den Fall verwickelt zu sein. "Ich wusste die ganze Zeit, dass ich die Wahrheit sage und die Polizei auch", sagt London, der bis heute keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter und seinem Bruder hat. Die Geschichte höre sich so merkwürdig an, dass viele sie nicht glauben. Doch seit dem Vorfall hätten sich einige Menschen bei ihm gemeldet, denen ganz Ähnliches wiederfahren sei. "Wir leben eben in einer merkwürdigen Welt", erzählt London.

Auch wenn der Schauspieler froh ist, dass Adams die Tat zugegeben hat, so ist der Fall für ihn noch lange nicht abgeschlossen: "Dieser Typ war nicht der mit der Waffe. Der, der mir die Pistole an den Kopf gehalten hat, läuft noch da draußen rum. Es wird sicherlich noch eine weitere Wende in dem Fall geben".

rbr

gala.de

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