Jenny Jürgens über Vater Udo Jürgens (†): "Udo weinte hinter der Bühne"

In der NDR-Talkshow "Reinhold Beckmann trifft ..." sprach der Moderator unter anderem mit Jenny Jürgens, die an ihren verstorbenen Vater Udo Jürgens erinnerte. 

Jenny Jürgens, 52, und Wayne Carpendale, 42, haben eine große Gemeinsamkeit: Ihre Väter waren bzw. sind Berühmtheiten. So war es auch nicht verwunderlich, dass Moderator Reinhold Beckmann, 63, die beiden zu sich in seine Talkshow "Reinhold Beckmann trifft ..." einlud und mit ihnen über ihre ähnliche Kindheit redete. 

Jenny Jürgens über Vater Udo Jürgens (†)

In der Sendung sprachen die beiden darüber wie es war, als Kind eines Stars aufzuwachsen. "Meine Schulzeit war zeitweise die Hölle", erinnerte sich Schauspieler Wayne Carpendale, Sohn von Schlagersänger Howard Carpendale und auch Jenny Jürgens Kindheit war nicht immer ein Zuckerschlecken. Doch zeigten sich beide tief dankbar für ihre Eltern. 

Jennifer Garner

Ihr Weihnachtsbaum ist etwas größer als erwartet

Ben Affleck und Jennifer Garner 
Welchen nehmen wir? Ben Affleck und Jennifer Garner haben sich bei der Auswahl eines Weihnachtsbaumes leicht verschätzt.
©Gala

Jenny Jürgens + Wayne Carpendale bei "Reinhold Beckmann trifft ..."

Darüber hinaus wurde das Gespräch unheimlich emotional und Jenny Jürgens sprach über den Moment, als sie erfuhr, dass ihr geliebter Vater im Sterben liegt. "Ich saß nach anstrengenden sechs Monaten 'Rote Rosen'-Dreh mit all meinen Freunden auf Mallorca in einem Fischrestaurant am Meer, freute mich auf zehn Tage Pause ..." Doch dann folgte der Anruf von Bruder John, 55, der ihr die Hiobsbotschaft überbrachte. "Dann hat mein Mann übernommen, der ist super. Hat mir einen Flug gebucht, meinen Koffer gepackt ..."

Jenny Jürgens weinte um Papa Udo

Nach dem Tod von Udo Jürgens am 21. Dezember 2014 beweinte Jenny ihren Vater lange. Mit einer Flasche Weißwein und Youtube-Videos ihres geliebten Vaters habe sie in den Wochen danach jeden Freitag nach der Arbeitswoche verbracht und geweint. "Ich wusste, das muss raus, sonst werde ich krank", erklärte sie dazu. Vor allem vermisse sie es, mit ihrem Vater zu reden. Sie habe ganze Nächte mit ihrem Papa durchgequatscht und sagte darüber: "das waren die längsten, Wodka-Tonic-getränktesten meines Lebens. Wir haben über alles geredet, teilweise bis halb zehn Uhr morgens in irgendeiner Bar ... Das vermisse ich. Der Tod eines Elternteils ist eine Amputation, ein Phantomschmerz bleibt."

Jenny Jürgens über Panikattacken

Dass auch sie selbst eines Tages im Scheinwerferlicht stehen würde, war nicht immer einfach. "Ich hatte zehn Jahre lang eine Panikstörung, extreme Angst vor Auftritten. Erst nach fünf, sechs Jahren habe ich mir Hilfe gesucht, eine Therapie gemacht, und mittlerweile habe ich seit Jahren keine Attacke mehr gehabt." Auch Udo Jürgens war diese Versagensangst vor Konzerten nicht fremd: "Teilweise lag der hinter der Bühne bei der Mama weinend auf dem Schoß, während vorne die Leute 'Udo, Udo' riefen. Beim Auftritt hat davon niemand mehr etwas gemerkt."

Verwendete Quellen: NDR, Focus.de 

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