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Jennifer Lopez Alles ganz natürlich


Zwillingsschwemme in Hollywood - stecken da eher die Ärzte als Mutter Natur dahinter? Jennifer Lopez beantwortet das für ihren Fall mit "Nein"

Julia Roberts, Patrick Dempsey, Marcia Cross, P.Diddy, Nachrichtensprecherin Nancy Grace und nun Jennifer Lopez - Hollywoods Eltern können zusammen fast schon einen kleinen Zwillingskindergarten gründen. Ist das alles Zufall?

Zwillingsglück auf dem aktuellen Cover
Zwillingsglück auf dem aktuellen Cover des Magazins "People"
© Freitext

Neumama Jennifer Lopez, deren Babys Emme und Max am 22. Februar zur Welt kamen, weist Vorwürfe, ihre Kinder seien Ergebnis einer künstlichen Befruchtung, in einem Interview mit dem Magazin "People" von sich. "Wir hatten keine künstliche Befruchtung. Alle sind davon ausgegangen, weil es Zwillinge wurden. Es ist aber ganz natürlich so gekommen. Es war eine Überraschung für uns." Die gelungene doppelte Überraschung durften die Fans dann auch auf dem Cover der amerikanischen Zeitschrift bestaunen - weltexklusiv.

Der entsprechende Artikel im Onlineangebot people.com , in dem ein Redakteur über sein Interview mit der Sängerin spricht, blieb eine Woche lang meistgelesener Artikel der Website.

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mehr über das Mehrlingsglück

Zwei oder mehr Babys zur gleichen Zeit - das fasziniert viele noch mehr als das Einzelbaby. Angst vor Überforderung und komplett schlaflosen Nächten lassen manche Eltern bei der Nachricht, dass es zwei werden, zurückschrecken. Das mag in Hollywood, dem Land der Kindermädchen, kein Problem sein. Stars, die Kinderwunschkliniken betreten und verlassen, gehören zu den beliebtesten Paparazzi-Motiven. Nicole Kidman wurde dabei ebenso abgelichtet wie Jennifer Lopez. Legen es die Glamourmamis um die 40 also darauf an, all ihre Babywünsche auf einmal zu erfüllen - künstliche Befruchtung, ein Mädchen, ein Junge, eine Familie, dankeschön?

Aber halt - nicht jeder Zwilling stammt aus dem Labor, nicht einmal in der Stadt des schönen Scheins. Das sollte man wissen:

- Ein Drittel aller Zwillinge sind eineiig, entstehen also durch Aufspaltung einer Eizelle. Zwei Drittel sind zweieiig, hier werden zwei Eizellen zeitgleich befruchtet und entwickeln sich nebeneinander.

- Eineiige Zwillinge kommen etwa im Verhältnis 1: 300 vor.

- Das Auftreten zweieiiger Zwillinge lässt sich nicht so genau bestimmten. Es ist sowohl von genetischen Faktoren (Häufigkeit in der Familie der Mutter ) als auch vom Einsatz fruchtbarkeitsfördernder Mittel abhängig.

- Mit steigenden Alter der Mutter steigt - neben der Häufigkeit anderer Anomalien - auch die Chance, dass die Mutter Zwillinge bekommt.

- Die Zahl der Mehrlingsschwangerschaften ist in den westlichen Industrieländern in den letzten zwei jahrzehnten insgesamt angestiegen. Mögliche Erklärungen: ältere Eltern, mehr Fruchtbarkeitsbehandlungen - von hormoneller Stimulation, die mehrere Eizellen zum Reifen und Springen bringt, bis hin zur Reagenzglas-Befruchtung und dem Einsetzen von bis zu drei Eizellen in die Gebärmutter der Frau.

Marcia Cross in ihrem persönlichen Zwillingsglück

gala.de

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